Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Oberkirchenrat: "Der Preis von Kriegen ist zu hoch"

Karlsruhe (epd). Eine Alternative zur militärischen Sicherheitspolitik Deutschlands hat die badische evangelische Landeskirche entwickelt. Die Situation in Afghanistan und Syrien zeige, dass die traditionelle Militärpolitik nicht zum Frieden beitrage, sondern kriegerische Auseinandersetzungen und Gewalt fortsetze, sagte Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht am Samstag in Karlsruhe.

Verfassungsbeschwerde gegen Atomwaffen in Deutschland unzulässig

Büchel/Karlsruhe (epd). Auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz können weiter US-amerikanische Atomwaffen gelagert werden. Die Verfassungsbeschwerde einer Anwohnerin wies das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss als unzulässig und nicht ausreichend begründet zurück (AZ: 2 BvR 1371/13).

Misereor: Viele ungelöste Konflikte und Unsicherheit im Nordirak

Aachen (epd). Die Lage im Nordirak ist nach Einschätzung des katholischen Hilfswerks Misereor weiter geprägt von ungelösten Konflikten. "Nach wie vor gibt es ein Sicherheitsproblem und interreligiöse Spannungen", sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Verantwortung im Syrienkonflikt

Sabine Müller-Langsdorf, die Pfarrerin für Friedensarbeit, sowie Oberkirchenrat Detlev Knoche, der Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN und EKKW haben eine Stellungnahme zum Syrienkonflikt im April 2018 veröffentlicht:

140 UN-Mitarbeiter in anderthalb Jahren getötet

New York / Genf (epd). Bei Friedensmissionen und humanitären Hilfsaktionen sind von Juli 2016 bis Dezember 2017 insgesamt 140 Mitarbeiter der Vereinten Nationen getötet worden. Die Weltorganisation würdige die Dienste und das Opfer der Getöteten, erklärte Generalsekretär António Guterres bei einer Gedenkzeremonie am Donnerstag in New York.

Atomwaffengegner prangern Deutschland an

Genf (epd). Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) erhebt schwere Vorwürfe gegen Deutschland. Die Bundesrepublik ermögliche durch ihre Allianzpolitik in der Nato das nukleare Wettrüsten, betonte Beatrice Fihn, Direktorin von Ican, am Donnerstag in Genf. Fihn sprach mit Blick auf eine Konferenz des Atomwaffensperrvertrages, die am Montag in Genf beginnt.

Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf

Büchel/Bonn (epd). Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und die katholische Friedensorganisation Pax Christi rufen für den 7. Juli zu einem Aktionstag im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen auf.