Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

EKD-Friedensbeauftragter: Kein egoistischer, sondern ein gerechter Frieden in der Ukraine

Mit Befremden hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer, den gemeinsamen Antrag von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aufgenommen. Dieser Antrag, der in einer Sondersitzung des Landtags am 14.

Landesbischof Kopp: Christen halten am Band des Friedens fest

Europäische Vertreterinnen und Vertreter des Lutherischen Weltbundes treffen sich seit Dienstag in Augsburg. Beim Auftaktgottesdienst in St. Anna mahnt der Landesbischof Christian Kopp, trotz Unterschieden am "Band des Friedens" festzuhalten.

Paul Oestreicher: Ein radikaler Pazifist

uch in hohem Alter bleibt Paul Oestreicher seinem radikalen Pazifismus treu. Der frühere BBC-Mitarbeiter und Versöhnungsaktivist mischt sich weiter in politische Debatten ein und spart auch Kirchen und Regierungen bei Kritik nicht aus.

AGDF: Zivilgesellschaftliches Engagement braucht finanzielle Unterstützung

Angesichts der zahlreichen gesellschaftspolitischen Herausforderungen wie der Gefährdung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes, aber auch einem wachsenden Rechtsextremismus und dem zunehmenden Einfluss autoritärer Kräfte sowie der Militarisierung der Politik hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für eine Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagement

70 Jahre EAK: Kathrin Groh: „Auch in Kriegszeiten hat das Gewissen den Vorrang“

Die Verweigerung des Kriegsdienstes an der Waffe aus Gewissensgründen ist in Deutschland ein Grundrecht. Doch in Europa ist Krieg, europäische Staaten setzen auf Aufrüstung und Abschreckung, die Bundeswehr soll personell stärker werden, die Wehrpflicht wird diskutiert. Gerät dabei das KDV-Grundrecht unter Druck?