Freiwilligen- und Friedensdienste

Kürzungen beim Bundesprogramm "Demokratie leben"

Berlin (epd). Die Bundesregierung will beim Bundesprogramm „Demokratie leben“ im nächsten Jahr kürzen. Wie ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums nach dem Beschluss des Kabinetts über den Haushaltsentwurf für 2027 am Montag mitteilte, sollen 170 Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt werden. In diesem Jahr sind es 191 Millionen Euro. Das bedeutet eine Kürzung von rund zehn Prozent.

AGDF startet das Projekt "Friedensgespräche"

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), ein Dachverband von 32 Organisationen und Institutionen, die im In- und Ausland Friedensarbeit leisten, kündigt die Einführung der "Friedensgespräche" an. Diese Initiative zielt darauf ab, die Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft bei entscheidenden friedenspolitischen Themen zu überwinden.

Prien verteidigt Umbau des Programms "Demokratie leben"

Die Umbau-Pläne für die Anti-Extremismus-Förderung aus dem Programm "Demokratie leben" führen zu Differenzen in der Koalition. Familienministerin Prien verteidigt die geplante Neuaufstellung des Bundesprogramms.

Ärger in der Koalition wegen Programm "Demokratie leben"

Die Umbau-Pläne für die Anti-Extremismus-Förderung aus dem Programm "Demokratie leben" scheinen die Koalition zu spalten: Kanzler Merz gibt Familienministerin Prien Rückendeckung, die SPD meldet Redebedarf an.

EKD-Präses Heinrich: Wehrdienst kann Friedensdienst sein

Anna-Nicole Heinrich, Synoden-Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, will eine Polarisierung in der Friedensdebatte vermeiden. Sowohl Freiwilligendienste als auch "der Gang zur Bundeswehr" könnten dem Frieden dienen.