Staat und Zivilgesellschaft sind auf das Engagement ihrer Bürger*innen angewiesen. In den derzeitigen Krisenzeiten fragen viele danach, wie der Zusammenhalt und die Verantwortung füreinander gestärkt werden können.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) kritisiert den Umbau des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Bundesfamilienministerin Karin Prien will bei den vom Bund geförderten Demokratieprogrammen einen Paradigmenwechsel. Die bisherigen Programme zielten zu sehr auf ein "linksliberales Milieu".
Die Umbau-Pläne für die Anti-Extremismus-Förderung aus dem Programm "Demokratie leben" führen zu Differenzen in der Koalition. Familienministerin Prien verteidigt die geplante Neuaufstellung des Bundesprogramms.
Die Umbau-Pläne für die Anti-Extremismus-Förderung aus dem Programm "Demokratie leben" scheinen die Koalition zu spalten: Kanzler Merz gibt Familienministerin Prien Rückendeckung, die SPD meldet Redebedarf an.
Anna-Nicole Heinrich, Synoden-Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, will eine Polarisierung in der Friedensdebatte vermeiden. Sowohl Freiwilligendienste als auch "der Gang zur Bundeswehr" könnten dem Frieden dienen.
Deutschland ist auf gute Beziehungen zu anderen Staaten und nicht zuletzt auch zivilgesellschaftliche Vernetzung angewiesen. Davon ist ein breites Bündnis aus Trägerorganisationen internationaler Freiwilligendienste überzeugt und kritisiert Kürzungen der Bundesregierung bei Förderprogrammen, die auf interkulturelle Begegnungen und Lernerfahrungen junger Menschen abzielen.
Mit der Friedensdenkschrift der EKD befasst sich ein Friedenskongress. Referenten sind unter anderem der EKD-Friedensbeauftragte Kramer und die frühere "Brot für die Welt"-Chefin Füllkrug-Weitzel.
Seit Januar hat die Bundeswehr gut 40.000 Fragebögen für den freiwilligen Wehrdienst an 18-Jährige verschickt. Der parlamentarische Staatssekretär Sebastian Hartmann ist zuversichtlich, dass sich genügend Freiwillige finden.
Ab Freitag geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz wieder um sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Dringend müsse auch über einen Stopp der nuklearen Aufrüstung gesprochen werden, fordern Friedensdienste.