Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Friedensgutachten 2024: Negativrekord an Gewaltkonflikten

Die Friedensforschungs-Institute ziehen für 2023 eine bittere Bilanz: Mehr Kriege, Krisen und Klimaextreme gab es in keinem Jahr zuvor. Sie appellieren an die Regierung, bei Verhandlungen und Hilfen für arme Länder nicht zurückzuweichen.

Maria Schiffels ist neue sächsische Friedensbeauftragte

Die Theologin Maria Schiffels (43) aus Leipzig wird den Dienst als neue Beauftragte für Friedens- und Versöhnungsarbeit in der sächsischen Landeskirche zum 1. Juni 2024 aufnehmen. Sie ist Nachfolgerin von Michael Zimmermann, der zuvor in den Ruhestand verabschiedet wurde.

25 Jahre Massaker an US-Highschool: Schwer bewaffnet

Beim Schulmassaker an der Columbine Highschool starben am 20. April 1999 zwölf Schüler, ein Lehrer, auch die beiden Täter töteten sich selbst. Amoktaten an Schulen sind bis heute eine Gefahr für Schüler, strikte Waffenkontrollgesetze gibt es kaum.

Niedecken bewertet Nato-Doppelbeschluss anders als vor 40 Jahren

Düsseldorf (epd). Der Musiker Wolfgang Niedecken bekennt sich dazu, alte Positionen zu hinterfragen und aufzugeben. Als Beispiel nannte der 73-Jährige im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ (Donnerstag) seine frühere Kritik am Nato-Doppelbeschluss.

Gedenken an katholischen Priester und NS-Opfer Max Josef Metzger

Brandenburg an der Havel (epd). An die Befreiung der Häftlinge des NS-Zuchthauses Brandenburg-Görden Ende April 1945 wird am Sonntag mit einer Gedenkveranstaltung in Brandenburg an der Havel erinnert. Im Mittelpunkt des diesjährigen Gedenkens steht das Schicksal des katholischen Priesters Max Josef Metzger, der am 17.

Streit um Erinnerung an NS-Opfer in Torgau

Wenige Monate vor Eröffnung einer neuen Dauerausstellung im sächsischen Torgau gibt es Ärger. Der Verband der Opfer der NS-Militärjustiz hat die Zusammenarbeit mit der sächsischen Gedenkstätten-Stiftung aufgekündigt.

"Die Feindseligkeit gegenüber dem Judentum hat eine lange Geschichte"

München/Nürnberg (epd). Sogenannte Judensäue, Menschen mit großen Hakennasen, Jesu' Folterknechte, auf deren Kleidung hebräische Schriftzeichen prangen - nicht wenige Kirchen auch in Bayern beherbergen das ein oder andere Kunstwerk mit antisemitischer oder auch rassistischer Bildsprache. Für einen angemessenen Umgang gibt es kein Patentrezept, sagen Axel Töllner und Wolfgang Kraus.

Kinderhilfswerk dringt auf Demokratiefördergesetz

Osnabrück (epd). Der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, hat die Ampel-Koalition dazu aufgefordert, das Demokratiefördergesetz zu beschließen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag) sagte Krüger, das Gesetz sei essenziell, um zukünftig demokratische Werte aktiv zu pflegen. Es brauche eine nachhaltige Absicherung der bislang oft prekären Strukturen.

Die Brüche des 20. Jahrhunderts an authentischem Ort erleben

In der heutigen Friedensstadt gibt es einen neuen Lern- und Erinnerungsort: In "Halle 116" wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts in und um Augsburg thematisiert - auch die NS-Zeit. Am Projekt beteiligt waren neben Experten auch die Bürgerschaft.

Experten: Es gibt kein Patentrezept für Frieden

Hamburg (epd). Trotz internationaler Bemühungen gibt es keine Patentrezepte für die Beendigung von Kriegen und für nachhaltigen Frieden. Das geht aus einem aktuellen Bericht zur Zukunft der Friedensförderung hervor, den die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung (BKHS) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am Mittwoch in Hamburg vorgestellt haben.