Der Nahost-Krieg lässt die Gewinne der Rüstungsbranche weiter wachsen. Die KD-Bank lehnt Investments in die Produktion von Waffen weiter strikt ab und sorgt sich um die Glaubwürdigkeit nachhaltiger Geldanlagen. Es brauche klare ethische Maßstäbe.
Die aktuellen Kriege dürften nach Einschätzung des Friedensforschers Tobias Debiel für mehr Zulauf bei den Ostermärschen sorgen. In den Aufrufen würden auch Unterschiede in der Friedensbewegung sichtbar.
Dürfen Christen in Rüstung investieren und vom Krieg profitieren? Der braunschweigische Oberlandeskirchenrat Jörg Mayer lehnt das klar ab. Man könne nicht "für den Frieden beten und an Kriegsgewinnen mitverdienen".
Zwei Exil-Iranerinnen erzählen, wie es ist, für die eigenen Gefühle keine Worte zu haben und was sie am Leben hält. Zwischen der Hoffnung auf Frieden schwebt auch die Angst vor Rache.
Bundesfamilienministerin Karin Prien will bei den vom Bund geförderten Demokratieprogrammen einen Paradigmenwechsel. Die bisherigen Programme zielten zu sehr auf ein "linksliberales Milieu".
Die Umbau-Pläne für die Anti-Extremismus-Förderung aus dem Programm "Demokratie leben" scheinen die Koalition zu spalten: Kanzler Merz gibt Familienministerin Prien Rückendeckung, die SPD meldet Redebedarf an.
Die Umbau-Pläne für die Anti-Extremismus-Förderung aus dem Programm "Demokratie leben" führen zu Differenzen in der Koalition. Familienministerin Prien verteidigt die geplante Neuaufstellung des Bundesprogramms.
Seit fast 70 Jahren demonstrieren in der Bundesrepublik zu Ostern viele Menschen für den Frieden. Auch 2026 sind rund 100 Aktionen geplant. Im Mittelpunkt der Proteste stehen die aktuellen Kriege, Aufrüstung und eine Rückkehr zur Wehrpflicht.
Evangelische Kirche und kirchliche Hilfswerke schlagen Alarm: Der Krieg im Iran und Nahost betreffe besonders die Ärmsten in der Region, könne eine neue weltweite Ernährungskrise auslösen und nur durch Deeskalation und Verhandlungen beendet werden.
Russland hat laut einer UN-Untersuchungskommission systematisch Kinder aus besetzten Gebieten in der Ukraine verschleppt. Der Weltkirchenrat verurteilte dies als unvereinbar mit dem Völkerrecht, der Moral und christlichen Werten.