Wehrdienst leisten oder nicht? Alle jungen Männer, die in diesem Jahr 18 Jahre alt werden, müssen darauf eine Antwort haben. Wer dazu Beratung sucht, findet sie in der Evangelischen Kirche.
Seelsorge in kirchlichem Auftrag, fordert eine Petition für kirchliche Mitarbeiter, dürfe sich niemals für militärische Zwecke funktionalisieren lassen. Am Freitag hat sie ihr erstes Sammelziel von 500 Unterschriften erreicht.
Hannover (epd). Mehrere Hundert deutsche Städte wollen auch in diesem Jahr wieder am 8. Juli ein Zeichen für den Frieden und nukleare Abrüstung setzen. Dazu werden an den Rathäusern Flaggen der Initiative „Mayors for Peace“ („Bürgermeister für den Frieden“) gehisst, wie die Stadt Hannover am Freitag mitteilte.
Dass Verteidigungsminister Pistorius gefordert hatte, die Bundeswehr müsse "kriegstüchtig" werden, sorgte für Debatten und erntete teils harsche Kritik. Der Minister reagierte darauf.
Alle in diesem Jahr volljährig gewordenen Männer und Frauen erhalten von der Bundeswehr einen Fragebogen zum Wehrdienst. Männer müssen ihn ausfüllen. Die Landeskirche bietet Unterstützung bei dieser Gewissensentscheidung an.
Die Bedrohungslage in der Welt wächst, Deutschland reagiert darauf unter anderem mit einer Aufstockung der Streitkräfte. Militärbischof Bernhard Felmberg fordert für die Betreuung und ethische Bildung der Bundeswehrsoldaten mehr Militärgeistliche.
Fünf Meter hoch und aus massiver Bronze: Im Berliner Tiergarten erinnert nun ein Mahnmal an die während der NS-Zeit ermordeten und verfolgten Zeugen Jehovas. Noch fehlen aber Bäume, weitere Pflanzen und eine Informationstafel.
Der renommierte Preis des Westfälischen Friedens ging in diesem Jahr an die Nato. Aus Protest dagegen ist ein alternativer Friedenspreis aus der Taufe gehoben worden. Erster Preisträger ist ein Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer.
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen beschuldigt Israel abermals, einen Genozid im Gaza-Streifen zu verüben. Israel wies die Anschuldigungen als verleumderisch zurück.
21 Jahre hat der Theologe und promovierte Historiker Björn Mensing an der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau gearbeitet. Im Ruhestand will er sich in seiner norddeutschen Heimat bei Lüneburg weiter in der Erinnerungsarbeit engagieren.