Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Der renommierte Preis des Westfälischen Friedens zeichnet in diesem Jahr das Nato-Bündnis aus. Als Zeichen dagegen will ein neuer Verein will nun mit einem alternativen Friedenspreis Engagement für Frieden und gegen Militarismus würdigen.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich bestürzt über den völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Venezuela und die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Sicherheitskräfte gezeigt.
Der Dachverband für Friedensarbeit, AGDF, fordert eine klare Verurteilung des US-Schlags gegen Venezuela als völkerrechtswidrig. Kirche und Bundesregierung dürften mit ihrem Schweigen nicht die Glaubwürdigkeit deutscher Politik schwächen.
Wiesbaden (epd). Der Vorstand der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung äußert sich fassungslos über den US-amerikanischen Militärschlag gegen Venezuela. „Mit diesem kriegerischen Akt wird das Völkerrecht gebrochen und mit Füßen getreten. An seine Stelle tritt das Recht des Stärkeren. Wo soll das enden?“, heißt es in einer am Sonntag in Wiesbaden verbreiteten Erklärung.
Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler haben sich an Demos gegen den künftigen Wehrdienst beteiligt. Bundesweit fanden im Laufe des Freitags Proteste statt - teilweise während der Unterrichtszeit. Für März ist der nächste Streiktag angesetzt.
Im kommenden Jahr geht es bei der kirchlichen Aktion Friedensdekade um gewaltfreie Gegenwehr gegen Unrecht, Hass und Gewalt. Das Motto für 2026 soll dazu animieren, Haltung zu zeigen.
Das Motto der 46. Ökumenischen FriedensDekade 2026 steht fest: „couragiert widerständig“. Dieses Thema, das vom Gesprächsforum in Fulda beschlossen wurde, wird die ökumenische FriedensDekade vom 8. bis 18. November 2026 prägen. Gleichzeitig ruft der Verein Ökumenische FriedensDekade e. V.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat am Montag eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht. Die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs sagt, es gehe darum, dass Deutschland "friedenstüchtig" sein müsse.
Deutliche Kritik an der neuen EKD-Friedensdenkschrift hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) geäußert. Die neue Denkschrift setze eine neue Priorität beim Schutz vor Gewalt, betone dabei die Notwendigkeit militärischen Handels und unterschätze die Möglichkeiten ziviler Konfliktbearbeitung, heißt es in einer Stellungnahme des Friedensverbandes.