Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem Titel „Kriegsdienstverweigerung – So geht’s!“ auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

Neue Broschüre informiert über „Wehrdienst oder Kriegs­dienst­verweigerung?“

Junge Menschen setzen sich zunehmend mit der Frage nach Krieg, Friede und ihrer eigenen Haltung dazu auseinander. Viele stellen sich in der aktuellen Diskussion um den Einsatz militärischer Gewalt und die Wiedereinführung der Wehrpflicht die Frage, ob sie bereit seien, einen Wehrdienst zu leisten oder ob sie vom Recht auf Kriegsdienstverweigerung Gebrauch machen möchten.

KDV-Anträge im Zeitraum 2012-2024

Die Zahlen der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in den Jahren 2012-2024 zusammengestellt von der EAK auf Basis von Informationen des Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) und des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg).

Steiler Anstieg bei Zahl der Kriegsdienstverweigerer

Die Wehrpflicht in Deutschland ist zwar ausgesetzt. Doch angesichts der Sicherheitslage des Landes und seit Beginn der Wehrerfassung hinterlegen immer mehr junge Menschen: Sie wollen keinen Dienst mit der Waffe leisten.

Käßmann würdigt Kriegsdienstverweigerer-Netzwerk

Während die Nato am 1. Oktober den renommierten Preis des Westfälischen Friedens erhält, wurde am Freitag aus Protest ein alternativer Preis vergeben. Friedensaktivisten haben damit ein Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer ausgezeichnet.

70 Jahre EAK: Kathrin Groh: „Auch in Kriegszeiten hat das Gewissen den Vorrang“

Die Verweigerung des Kriegsdienstes an der Waffe aus Gewissensgründen ist in Deutschland ein Grundrecht. Doch in Europa ist Krieg, europäische Staaten setzen auf Aufrüstung und Abschreckung, die Bundeswehr soll personell stärker werden, die Wehrpflicht wird diskutiert. Gerät dabei das KDV-Grundrecht unter Druck?

EAK: Vollständiges Ausbildungsangebot für KDV-Beratung liegt nun vor

Vor einem Jahr hatte die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ein Ausbildungskonzept für eine KDV-Beratung beschlossen, zwölf Monate später ist daraus ein vollständiges Ausbildungsangebot mit einem Zertifizierungsverfahren geworden. Mit einer großen Nachfrage.