Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

EAK: Bei Entscheidung für oder gegen den Wehrdienst ist Gewissensbildung wichtig

Mit dem neuen Wehrdienst-Modernisierungsgesetz, das heute vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, kommt nach Ansicht der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) dem Gewissen eine große Bedeutung zu. Sei es für die Entscheidung für einen Wehrdienst oder für eine Kriegsdienstverweigerung.

Augstein: Kirche kann nicht politisch neutral sein

Die Kirche kann nach Ansicht des Publizisten Jakob Augstein nicht politisch neutral sein. Sie müsse an ihren Werten festhalten und dürfe nicht mit dem Mainstream gehen. Die neue EKD-Friedensdenkschrift kritisiert Augstein als "Katastrophe".

Evangelische Jugend fordert bessere Bezahlung für Freiwilligendienste

Hannover (epd). Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) fordert angesichts der geplanten Reform des Wehrdienstes eine bessere Bezahlung der Freiwilligendienste. Junge Menschen sollten sich ohne wirtschaftlichen Druck zwischen Wehrdienst und Freiwilligendiensten entscheiden können, teilte die aej am Mittwoch in Hannover mit.

"Justitia et Pax" mahnt zu gerechtem Frieden im Ukraine-Krieg

Berlin (epd). Die katholische Kommission „Justitia et Pax“ warnt vor einem ungerechten Frieden in der Ukraine. „Kein politischer Prozess darf die legitime Selbstbestimmung der Ukraine relativieren“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz, am Mittwoch in Berlin. Das wäre politisch kurzsichtig und ethisch untragbar.

Bischof Adomeit: Friedensdenkschrift nimmt Gegenwart ernst

Die Fragen um Krieg und Frieden sind laut Bischof Thomas Adomeit immer mit Schuldverstrickungen verbunden. Friedensethik sei auch eine Frage des persönlichen inneren Friedens und nach dem Miteinander in einer Gesellschaft.

Debatte über EKD-Friedenspapier: Wadephul vermisst Ukraine-Position

Die evangelische Kirche hat eine neue Position zur Friedensethik vorgelegt und im politischen Berlin zur Diskussion gestellt. Außenminister Wadephul lobt die Anerkennung der Verteidigungsbemühungen durch die Kirche. Er vermisst aber auch etwas.