Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

"Red Storm Bravo" auch am Sonnabend von Protesten begleitet

Hamburg (epd). Anlässlich der Verteidigungsübung „Red Storm Bravo“ der Bundeswehr in Hamburg hat es in der Stadt auch am Sonnabend Proteste gegeben. Vom Hauptbahnhof aus startete eine Friedensdemonstration unter dem Motto „NEIN zur NATO-Kriegsübung Red Storm Bravo - JA zur zivilen Entwicklung!“, wie das Bündnis „Kein NATO-Hafen“ mitteilte.

Zehntausende demonstrieren in Berlin gegen Gaza-Krieg

In Berlin hat am Wochenende die bisher größte Demonstration gegen den Krieg in Gaza stattgefunden. Die Veranstalter sprachen von rund 100.000 Menschen an der Siegessäule im Tiergarten. Nicht überall in der Stadt blieb es jedoch friedlich.

Bündnis fordert erneut deutschen Beitritt zu Atomwaffen-verbotsvertrag

Bonn (epd). Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ hat seine Forderung nach einem Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag erneuert. „Statt nuklear abzurüsten, treibt die Bundesregierung die Stationierung der Tarnkappenbomber F-35 voran, um die Stationierung der neuen, zielgenaueren US-Atomwaffen zu ermöglichen“, erklärte Bündnissprecher Martin Singe am Donnerstag in Bonn.

HH: Friedensaktionswoche gegen Bundeswehr-Übung "Red Storm Alpha"

Hamburg (epd). Das Hamburger Bündnis „Kein NATO-Hafen“ ruft zu einer Friedensaktionswoche auf. Den Anlass bildet die von der Bundeswehr geplante Verteidigungsübung „Red Storm Bravo“ ab Donnerstag in Hamburg, die beim Bündnis auf Ablehnung stößt, wie der Zusammenschluss „Kein NATO-Hafen“ am Montag mitteilte.

Nahost-Konflikt: Gut 4.000 Menschen demonstrieren in Nürnberg

Nürnberg (epd). Am Samstag sind in Nürnberg laut Polizeiangaben mehrere tausend Menschen bei zwei Demonstrationen zusammengekommen. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Nürnberg hatte zu einer Menschenkette um ihre Gemeinde in der Arno-Hamburger-Straße aufgerufen.

Nach Gewalt bei Demo: Kölner Friedensforum plant juristische Schritte

Köln (epd). Das Kölner Friedensforum will nach einer eskalierten Antikriegs-Demonstration am Samstag in Köln juristisch gegen die Polizei vorgehen. Gemeinsam mit dem Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ werde man juristische Schritte unternehmen, erklärte die Friedensinitiative am Dienstag in Köln.