Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Wurde die neue EKD-Friedensdenkschrift wegen ihres angeblichen Realismus von der Öffentlichkeit sehr gelobt, so warnte ein dreitägiger Friedenkongress „Böse von Jugend auf – Realismus in der Friedensfrage“ der in der Woltersburger Mühle bei Uelzen zusammenkam, davor, die Wirklichkeit Gottes zu ignorieren, der trotz der schonungslosen Wahrnehmung von Unrecht und Bosheit weiter Hoffnung in die Me
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auf deutliche Kritik gestoßen. Die beiden Friedensverbände forderten ein sofortiges Ende der Gewalt und eine Rückkehr zu Gesprächen unter Einbeziehung der Vereinten Nationen.
Mehr als 230 Organisationen fordern Verteidigungsminister Pistorius auf, nicht länger Minderjährige als Soldaten zu rekrutieren. Die Bundeswehr sei eine der Armeen mit den meisten Soldaten unter 18 Jahren. Auch die Werbung an Schulen soll aufhören.
Die Ökumenische Friedensdekade hat das visuelle Gesicht für ihr Aktionsjahr 2026 gewählt. Durchgesetzt hat sich ein Entwurf des Dortmunder Grafikers Olaf Warburg.
Die Ökumenische FriedensDekade hat das visuelle Gesicht für ihr Aktionsjahr 2026 gewählt. Das Gesprächsforum entschied sich für den Entwurf des Dortmunder Grafikers Olaf Warburg. Sein Plakatmotiv – zwei Friedenstauben, die die Gitterstäbe eines Fensters durchbrechen – setzt das Jahresmotto „couragiert widerständig" nach Auffassung des Gremiums in besonderer Weise um.
Ab Freitag geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz wieder um sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Dringend müsse auch über einen Stopp der nuklearen Aufrüstung gesprochen werden, fordern Friedensdienste.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Teil der Evangelischen Friedensarbeit, ruft vor der Münchner Sicherheitskonferenz dazu auf, die nukleare Eskalation zu stoppen und neue Initiativen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung zu starten.
Am 12. Februar wird der "Red Hand Day" als Zeichen gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten begangen. Im vergangenen Jahr gab es mehr als 7.400 dokumentierte Rekrutierungen von Jungen und Mädchen.
Bonn (epd). Ein Aktionsbündnis aus Friedensgruppen, Hilfsorganisationen und kirchlichen Verbänden hat die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate angekündigten Rüstungskooperationen kritisiert.
Die Ärztevereinigung IPPNW wirft der EKD-Friedensdenkschrift vor, friedenspolitisch zu kurz zu greifen: Statt konsequenter Abrüstung setze sie zu sehr auf Sicherheitslogik und lasse nukleare Abschreckung als ethisch vertretbar erscheinen.