Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Deutliche Kritik an der neuen EKD-Friedensdenkschrift hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) geäußert. Die neue Denkschrift setze eine neue Priorität beim Schutz vor Gewalt, betone dabei die Notwendigkeit militärischen Handels und unterschätze die Möglichkeiten ziviler Konfliktbearbeitung, heißt es in einer Stellungnahme des Friedensverbandes.
Unter dem Motto „Komm den Frieden wecken“ beginnt am 9. November die diesjährige Ökumenische FriedensDekade. Bis zum 19. November stellen sich Menschen in Kirchen, Schulen, Vereinen, Kommunen und Initiativen den Fragen von Frieden und Gerechtigkeit. In ihrem 45.
Die evangelische Theologin Margot Käßmann kritisiert bei einer Friedensdemo in Stuttgart eine "schleichende Militarisierung unserer Gesellschaft". Auch in Berlin protestieren Pazifisten gegen Aufrüstung.
Wiesbaden, Voerde (epd). Der Verein „Martin-Niemöller-Stiftung und Dietrich Bonhoeffer Verein e.V.“ bekennt sich zum Existenzrecht des Staates Israel und zum Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat in ihrem angestammten Siedlungsgebiet.
Stuttgart/Berlin (epd). Die Friedensdemonstration, die am 3. Oktober unter dem Motto „Nie wieder kriegstüchtig!“ parallel in Berlin und Stuttgart stattfindet, wird inzwischen von über 450 Gruppen unterstützt. Von den Parteien sind dies das BSW und Teile der SPD.
Hamburg (epd). Anlässlich der Verteidigungsübung „Red Storm Bravo“ der Bundeswehr in Hamburg hat es in der Stadt auch am Sonnabend Proteste gegeben. Vom Hauptbahnhof aus startete eine Friedensdemonstration unter dem Motto „NEIN zur NATO-Kriegsübung Red Storm Bravo - JA zur zivilen Entwicklung!“, wie das Bündnis „Kein NATO-Hafen“ mitteilte.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag aufgefordert, die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit und für humanitäre Hilfen entsprechend des dringenden Bedarfs zu erhöhen, statt sie abzusenken.
In Berlin hat am Wochenende die bisher größte Demonstration gegen den Krieg in Gaza stattgefunden. Die Veranstalter sprachen von rund 100.000 Menschen an der Siegessäule im Tiergarten. Nicht überall in der Stadt blieb es jedoch friedlich.
Auch in Zeiten der Bedrängnis Offenheit und Freundschaft einüben, klar machen, wann Kompromisse nötig sind und wann keine gemacht werden können und ernsthafte Diskurse ermöglichen, das ist nach Ansicht von Dr. Dagmar Pruin von grundlegender Bedeutung für eine offene Gesellschaft.