Die Mitglieder der AGDF, EAK und der Konferenz für Friedensarbeit auf einer Karte

Mitgliedsorganisationen

Wo Menschen sich aktiv auf die oft schwierige Realität einlassen, entsteht Bewegung. Sie lernen, was Sache ist, welche Rolle sie selbst dabei spielen und - wie hoffnungsvoll - dass sie doch etwas tun können. Menschen, die so lernen und zur Erneuerung in Kirchen und Gesellschaft beitragen, versteht die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) als Freiwillige. Dieses Engagement schenkt Freude, Freundinnen und Freunde sowie Bestätigung: Jede, jeder kann an ihrem/seinem Platz etwas leisten. Das erfahren jährlich etwa 5000 jüngere und auch ältere Menschen in kurz-, mittel- und langfristigen freiwilligen Diensten sowie in Friedensfachdiensten, viele Menschen in lokalen Initiativen für Friedensarbeit und viele, die durch Spenden und unterstützende Mitarbeit solche Dienste ermöglichen
Die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen ist eine seit dem Sommersemester 2006 bestehende Einrichtung der Universität Hamburg im Fachbereich Evangelische Theologie.  Ihre Aufgabe besteht schwerpunktmäßig in der systematisch-theologischen Erforschung, Durchdringung und Weiterentwicklung einer Theologie der Friedenskirchen im weitesten Sinne. Sie untersucht diese im Kontext Ökumenischer Theologie und ökumenischer Fragestellungen. In der Lehre werden Inhalte dieses Forschungsbereiches im größeren Zusammenhang der Systematischen Theologie vermittelt. Prüfungsleistungen können entweder in der Systematischen Theologie oder in MÖR angerechnet werden, wenn dies so ausgewiesen ist.  Als "Historische Friedenskirchen" gelten zunächst jene protestantischen Freikirchen, die Gewaltfreiheit als
Als "Kirchendiplomat" ist der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union Bindeglied zwischen der evangelischen Kirche und den deutschen wie auch europäischen politischen Organen und Institutionen. Sein Dienstsitz befindet sich im Haus der EKD am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte. Für die direkten Kontakte zu den Organen der EU unterhält er eine Dienststelle in Brüssel, das dortige EKD-Büro. Der Bevollmächtigte unterrichtet den Rat der EKD über die aktuelle politische Lage und Entwicklung und vertritt gleichzeitig die Anliegen der evangelischen Kirche gegenüber den politischen Entscheidungsträgern und Verwaltungen der Bundesrepublik und der der EU. Seit 1. Oktober 2013 hat Prälat Dr. Martin Dutzmann das Amt
In den Gemeinden und Einrichtungen der Bremischen Evangelischen Kirche finden jede Woche rund 100 Gottesdienste und Veranstaltungen statt und etwa 500 Kreise und Gruppen treffen sich regelmäßig. Zahlreiche Konzerte bereichern täglich das kulturelle Leben an der Weser. Die Kirche nimmt auch regen Anteil an den gesellschaftlichen Entwicklungen  in der Hansestadt und bezieht Position, sei es zu Armut und Ausgrenzung, zum Wohlergehen von Kindern und Familien, zu Friedensfragen oder dem Miteinander von Religionen und Kulturen in unserer Stadt.
Auf dem Weg zu einer Welt mit mehr Gerechtigkeit, in der alle Menschen in Würde leben können, gibt es unausweichlich viele Konflikte zu bewältigen. Viele dieser Konflikte, die die Menschen im globalen Süden betreffen, hängen auch mit unserer Politik und unserer Lebensweise zusammen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte gewaltfrei auszutragen und neue Beziehungen aufzubauen. Förderung von Friedensarbeit, konstruktive Konfliktbearbeitung und friedenspolitische Lobbyarbeit sind für uns integraler Teil unseres entwicklungspolitischen Handlungsfeldes.
Das Comenius-Institut (CI), Evangelische Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft e.V., fördert Bildung und Erziehung aus evangelischer Verantwortung, insbesondere durch die wissenschaftliche Bearbeitung aktueller Bildungs- und Erziehungsprobleme. Leitend für die Arbeit, insbesondere in Forschungs- und Entwicklungsprojekten, sind eine Subjektorientierung als Maßstab für Bildung, der gesellschaftliche Einsatz für Bildungs- und Befähigungsgerechtigkeit sowie das gesamte Feld evangelischer Bildungsverantwortung im Rahmen kirchlichen Bildungshandelns. Es geht um die wissenschaftliche Erarbeitung von Grundlagen und die Bearbeitung von Grundfragen, um die Entwicklung von Konzepten und praktischen Lösungen evangelischen Bildungshandelns sowie um Beratung und Unterstützung von
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Im Vordergrund stand die konkrete und umfangreiche Hilfe für Opfer der bewaffneten Konflikte in Syrien und im Irak, im Südsudan und in der zentralafrikanischen Republik. Neben der praktischen Hilfe richtet sich auch die politische Arbeit nach den internationalen humanitären Prinzipien: Nach dem Prinzip der Menschlichkeit muss das vordringliche Motiv der humanitären Hilfe sein, die menschliche Not zu lindern. In diesem Sinne setzte sich die Diakonie Katastrophenhilfe in der Lobbyarbeit dafür ein, dass die außenpolitische „Verantwortung Deutschlands“ auch als
Die Evangelischen Akademien in Deutschland haben die Aufgabe, gesellschaftliche Entwicklungen in ihren unterschiedlichsten Dimensionen zu reflektieren, protestantische Perspektiven zu eröffnen und zur Demokratisierung unserer Gesellschaft beizutragen. Dies war der Gründungsauftrag, in dem sich gestern wie heute die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch den Protestantismus ausdrückt. Der Sinn dieses Auftrages erfordert es, ihn immer wieder neu zu konkretisieren. Die selbstreflexive Auseinandersetzung mit sich abzeichnenden gesellschaftlichen wie kirchlichen Veränderungen ist eine zentrale Dimension der Arbeit der einzelnen Evangelischen Akademien wie des bundesweiten Zusammenschlusses von derzeit 17 Evangelischen Akademien. Angebunden an die jeweiligen Landeskirchen befinden
In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) ist die Arbeitsstelle kokon als Fachstelle für Konfliktbearbeitung zuständig für die Themen Konfliktbearbeitung, für Friedenspädagogik und Friedensarbeit. Die Wurzeln der Dienststelle liegen in der Beratung von Kriegsdienstverweigerern und dem konziliaren Prozess, so dass die Gewissensproblematik im Zusammenhang mit Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung zu dem weiten Themenspektrum der Arbeitsstelle kokon gehört. Für alle diese Bereiche bieten die beiden Hauptamtlichen Beratung, Informationen, Veranstaltungen und Trainings an und für den Bereich Konfliktbearbeitung insbesondere Mediation, auch mit Unterstützung eines bayernweiten Mediatoren-Netzwerkes.
Das Referat Friedensbildung der Nordkirche bietet Informationen, Veranstaltungen, Vorträge und Beratung zum Thema an. Wir arbeiten mit kirchlichen und nichtkirchlichen Akteur_innen in regionalen und bundesweiten Netzwerken, z.B. im Norddeutschen Netzwerk Friedenspädagogik (www.netzwerk-friedenspaedagogik.de). Aktuelle Themen sind: Friedensbildung an Schulen, Friedensspiritualität, gewaltfreie Konfliktlösung, Rechtsextremismus und Rassismus/ Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers befindet sich in einem Prozess, „Kirche des gerechten Friedens“ zu werden. Dazu möchte das dortige Arbeitsfeld Friedensarbeit mit seinen Angeboten zu Gewaltprävention, Konfliktbearbeitung, Friedensgottesdiensten und Andachten, Friedensethik und Friedenspolitik beitragen. Angesichts wachsender Rüstungsexporte, kriegerischer Auslandseinsätze der Bundeswehr, zunehmender Entsolidarisierung in der Gesellschaft ist dies von besonderer Relevanz. Den friedensethischen Diskurs gesellschaftlich fruchtbar zu machen, ist bleibender Auftrag der kirchlichen Friedensarbeit. Im November 2016 hat die Landessynode einstimmig einen Grundsatztext beschlossen, der u.a. besagt: „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sollen verstärkt und ins
Überregionale Einrichtungen für Diakonie und Mission Diakonie und Mission sind wesentliche Aufgaben christlicher Gemeinschaft. Die Verantwortung in diesen Bereichen beschränkt sich aber nicht nur auf die Region, in der Christen in der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe organisiert sind. Durch geschichtliche und zunehmend wirtschaftliche Bezüge ist das Leben aller Menschen weltweit miteinander verbunden. Deshalb beteiligt sich auch die Landeskirche Schaumburg-Lippe gemeinsam mit anderen Kirchen in überregionalen Einrichtigen an der Gestaltung dieser Verantwortung. In der Aktion "Brot für die Welt" und dem "Evangelischen Entwicklungsdienst" (EED) bemühen sich evangelische Landeskirchen und Freikirchen in Deutschland um die Unterstützung von Menschen, die in benachteiligten
Die EAK unterstützt Kriegsdienstverweigerer und den Ausbau von Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung und beteiligt sich an friedensethischen Diskursen und Konzepten zur Stärkung der Friedenspolitik. Mittlerweile ist die EAK eine der wenigen Anlaufstellen für Kriegsdienstverweigerer und Kriegsdienstverweigerinnen in Deutschland. Durch Projekte der EAK wird die praktische Friedensarbeit in Kirche und Zivilgesellschaft konkret und vor Ort umgesetzt. Als evangelische Arbeitsgemeinschaft gründet die EAK ihr Engagement in der Gewaltlosigkeit Jesu und der Verheißung des Friedens Gottes für die Welt. Die EAK macht sich stark für Gewaltfreiheit – persönlich und in der Politik.
Die Arbeitsgruppe Friedensarbeit (AGF) ist eine von der Kirchenleitung berufene Gruppe, die sich einmal im halben Jahr trifft und über wesentliche Fragen der Friedensarbeit berät. Die AGF hat eine Geschäftsordnung, sorgt für Vernetzung der Friedensarbeit und bereitet die jährliche Rheinische Friedenskonferenz vor, die offen für alle ist. Ein Studientag im Herbst in Zusammenarbeit mit der Ev. Akademie im Rheinland vertieft einen jeweils gesetzten Schwerpunkt aus der Friedensarbeit. Aktuelle Themen sind: Kirche des gerechten Friedens sein, Atomwaffen in Büchel, Rüstungsindustrie, Option der Gewaltfreiheit, Versöhnungsarbeit, Friedensbildungsarbeit und Freiwilligenarbeit, Migration und Asyl, interreligiöser Dialog, Zusammenhang von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
Das Engagement für Frieden und Versöhnung gehört in die Mitte des Lebens und Zeugnisses der Kirche. Daher möchte das Zentrum Ökumene Gemeinden, Initiativen, Schulen und andere Organisationen sowie einzelne Menschen darin unterstützen, diesem Auftrag nachzukommen. Das Zentrum Oekumene ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).  Wir bieten Materialien für Gottesdienste und Friedensgebete, für Gemeindeveranstaltungen und Unterricht an, organisieren Vorträge und Podiumsdiskussionen, bereiten Ausstellungen und Filmreihen mit vor, beraten in Konfliktsituationen und informieren über Möglichkeiten, an einem Friedens- oder Freiwilligendienst teilzunehmen. Wir laden ein, Methoden ziviler Konfliktbearbeitung
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM, www.ekmd.de) entstand nach einem längeren Kooperations- und Fusionsprozess 2009 aus der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Die Erfahrungen der Friedensbewegung und des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in den Kirchen der DDR bilden eine Grundsäule des kirchlichen Handelns. So beschreibt die Verfassung (Artikel 2;6) die EKM als eine Kirche, die sich im Vertrauen auf Gottes Verheißung für die Bewahrung der Schöpfung und die Gestaltung des Lebens in der einen Welt in Gerechtigkeit und Frieden einsetzt. Um die Themen des Konziliaren Prozesses verstärkt ins kirchliche Handeln einzubringen, wurde das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum
Das Engagement für Frieden und Versöhnung gehört in die Mitte des Lebens und Zeugnisses der Kirche. Daher möchte das Zentrum Ökumene Gemeinden, Initiativen, Schulen und andere Organisationen sowie einzelne Menschen darin unterstützen, diesem Auftrag nachzukommen. Das Zentrum Oekumene ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).  Wir bieten Materialien für Gottesdienste und Friedensgebete, für Gemeindeveranstaltungen und Unterricht an, organisieren Vorträge und Podiumsdiskussionen, bereiten Ausstellungen und Filmreihen mit vor, beraten in Konfliktsituationen und informieren über Möglichkeiten, an einem Friedens- oder Freiwilligendienst teilzunehmen. Wir laden ein, Methoden ziviler Konfliktbearbeitung
Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW):
  • erklärt den Einsatz für Frieden und die gewaltfreie Konflikttransformation zum Wesen ihres Kircheseins und beschreibt dies als Kernaufgabe kirchlichen Handelns;
  • hat in einem eigenen Leitfaden für nachhaltige Geldanlagen in kirchlichen Haushalten wirtschaftliche Aktivitäten mit Unternehmen/Banken, die Rüstungsgüter herstellen bzw. Fonds von Rüstungsunternehmen anbieten zum Ausschlusskriterium deklariert;
  • setzt sich in konkreten Projekten in ihren internationalen (ökumenischen) Partnerschaften für Demokratieförderung, Achtung der Menschenrechte und für die Überwindung von Not und Gewalt ein;
  • initiiert und befördert den Diskurs in Kirche und Gesellschaft zu friedens- und sicherheitspolitischen Themen und Fragestellungen.
Positionspapier
Die Friedensarbeit in der Evangelischen Landeskirche in Baden orientiert sich am Konzept des „gerechten Friedens“, dass das jahrhundertelang von den Kirchen mitgetragene Konzept des „gerechten Kriegs“ abgelöst und überwunden hat. Unter dem Eindruck der Verheerungen des 2. Weltkriegs 1948 erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen bei seiner Gründung unter der Überschrift „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“: „Krieg als Methode zur Beilegung von Konflikten ist unvereinbar mit der Lehre und dem Beispiel unseres Herrn Jesu Christi. Die Rolle, die Krieg in unserem gegenwärtigen internationalen Leben spielt, ist eine Sünde gegen Gott und eine Entwürdigung des Menschen.“ Später wurde dies angesichts der Bedrohung durch Massenvernichtungsmittel erneut reflektiert: So erklärte die badische
Pfarramt für Friedensarbeit mit 50% Dienstauftrag in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg 1. Grundlegung Jesus Christus ist unser Friede (Eph. 2,14). Er ging einen gewaltfreien Weg zur Schaffung von umfassenden Frieden (Schalom). Er hat ihn gelebt und seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern weiter gegeben (Joh. 14, 27). Jeder Gottesdienst ist eine Feier und Verkündigung seines Friedens. Insofern unterliegt jede Christin und jeder Christ einem Zu- und Anspruch. „Nichts zeichnet einen Christen so sehr aus als dies: Friedensstifter zu sein.“ (Basilius der Große).  Frieden ist ein Kern- und Querschnittsthema. Das Pfarramt für Friedensarbeit versucht mitzuhelfen, dass die hohe theologische, kommunikative und politische Bedeutung dieses Themas ihre Bedeutung behält.. Das
Das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) unterstützt seine Mitglieder und Vereinbarungspartner in unterschiedlicher Weise bei deren Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der weltmissionarischen, ökumenischen und entwicklungsbezogenen Zusammenarbeit mit Christen und Kirchen in Übersee. Als Fachverband bietet das EMW Möglichkeiten für Beratung und Koordination von Aufgaben, Projekten und Programmen. Fachgespräche, Konsultationen und ad-hoc-Arbeitsgruppen führen die speziellen Kompetenzen der Mitglieder und Vereinbarungspartner zusammen und machen die Kompetenz des EMW für alle Mitglieder nutzbar. Diese Arbeit wird insbesondere von den Regional- und Fachreferaten der EMW-Geschäftsstelle organisiert. Darüber bietet das EMW seinen Mitgliedern Beratung in rechtlicher Hinsicht und vertritt
Soldatinnen und Soldaten haben das Recht auf freie Religionsausübung und Seelsorge. Deshalb gibt es seit mehr als 55 Jahren die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr, die gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Bundesrepublik Deutschland getragen wird. Der zugrunde liegende Militärseelsorgevertrag trat am 22. Februar 1957 in Kraft. Er regelt die Seelsorge als gemeinsame Aufgabe unter alleiniger inhaltlicher Verantwortung und Aufsicht der Kirche bei gleichzeitiger organisatorischer und finanzieller Verantwortung des Staates. Doch was bedeutet Seelsorge für die Menschen in der Bundeswehr heute und ganz konkret? Die Rolle der Soldatinnen und Soldaten in unserer Gesellschaft hat sich verändert. Auf der einen Seite sind die Aufgaben und Gefahren gewachsen
Die "Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft. Institut für interdisziplinäre Forschung e.V." (FEST) wird finanziert durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und durch Drittmittel. Getragen wird die FEST durch die Landeskirchen der EKD, den Deutschen Evangelischen Kirchentag und die Evangelischen Akademien. Die FEST moderiert den auf drei Jahre angelegten Konsultationsprozess "Orientierungswissen zum gerechten Frieden - Im Spannungsfeld zwischen ziviler gewaltfreier Konfliktprävention und rechtserhaltender Gewalt". Informationen dazu: Konsultationsprozess Gerechter Frieden
Landesbischof Friedrich Kramer ist seit Januar 2022 Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Friedrich Kramer, der seit September 2019 Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ist, war nach seinem Studium der Evangelischen Theologie in Berlin zunächst Pfarrer in Lodersleben und Gatterstädt sowie mit der Jugendarbeit im Kirchenkreis Querfurt beauftragt. Von 1997 bis 2008 war er als Pfarrer für Studierendenseelsorge in Halle (Saale) tätig. Von 2009 bis zu seinem Amtsantritt als Landesbischof war er Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und zugleich Studienleiter für Theologie und Politik. Der Friedensbeauftragte soll die inhaltlichen Impulse der EKD-Friedensdenkschrift "Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden
Die sich verdichtende Globalisierung verdeutlicht den inneren Zusammenhang zwischen Gerechtigkeit und Frieden. Ökonomische und ökologische Fragen sind untrennbar mit den Fragen nach der Errichtung einer tragfähigen Weltfriedensordnung verbunden. Die Überwindung von Gewalt als Mittel des Konfliktaustrags ist nur gemeinsam mit Fortschritten in den Bereichen Versöhnung, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger gesellschaftlicher Strukturen denkbar.   In dieser besonderen Phase des weltgesellschaftlichen Umbruchs will die Deutsche Kommission Justitia et Pax aus der kirchlichen Friedenslehre heraus Beiträge zur Lösung der genannten Fragen leisten und dabei zugleich in der Auseinandersetzung mit den heutigen Herausforderungen dazu beitragen, die katholische Friedenlehre selbst weiter zu
Kirchenamt der EKD Hauptabteilung III: Öffentliche Verantwortung Fragen öffentlicher Verantwortung der Kirche (Referat 315)
  • Grundsatzfragen öffentlicher Verantwortung der Kirche
  • Kammer für Öffentliche Verantwortung
  • Friedensfragen, Kirchliche Friedensarbeit
  • Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte
  • Evangelische Kirche und Demokratie
  • Evangelische Freiwilligendienste
  • Sexualethik
Der Reformierte Bund ist der Dachverband der etwa 1,5 Millionen reformierten Gemeindeglieder in Deutschland, von denen viele der Ev.-ref. Kirche und der Lippischen Landeskirche angehören. Aber vor allem aus den unierten Kirchen im Rheinland, in Westfalen und in Hessen-Nassau sind viele Einzelpersonen und Gemeinden Mitglied im Reformierten Bund. Insgesamt sind ca. 320 Gemeinden Mitglied im Reformierten Bund e.V. Der Reformierte Bund hat seinen Sitz seit 2005 in Hannover; dort befindet er sich seit 2014 mit der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) unter demselben Dach. Der Reformierte Bund hat die Aufgabe, den Austausch und die Gemeinschaft der reformierten Christen und Christinnen in Deutschland zu fördern und darauf zu achten, dass reformierte Anliegen und Interessen einmütig
Die Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (UEK) setzt sich ein für das Gespräch unterschiedlicher Konfessionen und ihre theologische und kirchliche Zusammenarbeit. Sie fördert die Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), in der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und in der weltweiten Ökumene. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen daher in theologischen, liturgischen und kirchenrechtlichen Fragestellungen. Zu den Aufgaben der UEK gehören:
  • Theologische Grundsatzarbeit und theologische Begleitung kirchlicher Reformprozesse;
  • Gestaltungsvorschläge in Fragen des Gottesdienstes, der Liturgie, der Ordination, des Verständnisses von Gemeinde, Dienst und Amt sowie des kirchlichen Lebens;
  • Entwurf und Beschluss von