Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Heftige Debatte über Haltung der Ostermärsche zum Ukraine-Krieg

Düsseldorf, Hannover (epd). Zum Höhepunkt der diesjährigen Ostermärsche ist eine Debatte über die Haltung der Friedensbewegung zum Krieg in der Ukraine entbrannt. Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) appellierte an die Teilnehmer, bei ihren Aktionen deutlich zu machen, „dass sie sich gegen Putins Krieg richten“.

Protest gegen Krieg und Atomkraft: Ostermärsche fortgesetzt

Frankfurt a.M., Bonn (epd). Die Friedensbewegung hat am Karfreitag ihre Ostermärsche und Friedenskundgebungen fortgesetzt. Diese stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine, wie das Netzwerk Friedenskooperative mitteilte. Bereits am Donnerstag fanden vereinzelt erste Aktionen statt.

Aufrufe zu Frieden und Gewaltverzicht zu Ostern

Bielefeld, Düsseldorf (epd). Leitende Geistliche beider christlicher Konfessionen haben vor Beginn des Osterfests zu Frieden und Gewaltverzicht aufgerufen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, forderte eine österliche Waffenruhe für die Ukraine.

Evangelische Kirche uneins über Waffenlieferungen an die Ukraine

Düsseldorf, Bielefeld (epd). In der evangelischen Kirche gibt es unterschiedliche Positionen zu Waffenlieferungen an die Ukraine. Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, sprach sich am Donnerstag erneut dagegen aus und warnte vor eine weiteren Eskalation des Konflikts.

Innerkirchliche Debatte um Waffenlieferungen an Ukraine hält an

Hannover/Hamburg (epd). In der evangelischen Kirche bleiben Waffenlieferungen an ukrainische Streitkräfte weiter umstritten. Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, bezweifelte in einem Interview mit der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ (Donnerstag), dass diese am Ende Frieden bringen.

Käßmann: Ich bin als Pazifistin gegen Waffenlieferungen

Hannover, Berlin (epd). Vor der Hintergrund der internationalen militärischen Hilfen an die Ukraine wegen des Krieges gegen Russland hat die evangelische Theologin Margot Käßmann erneut bekräftigt, gegen Waffenlieferungen zu sein.

Margot Käßmann: Krieg in der Ukraine ist keine Zeitenwende

Hannover (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann lehnt trotz des russischen Angriffskrieges in der Ukraine massive Rüstungsinvestitionen in Deutschland ab. „Für mich ist das keine Zeitenwende, so grauenvoll dieser Krieg auch ist“, sagte sie im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sie verwies auf den andauernden Krieg in Syrien und auf den Krieg im Jemen.