Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Kardinal Woelki warnt vor nationalistischen Tendenzen in der Politik

Köln (epd). Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat vor nationalistischen Tendenzen in der Politik gewarnt. "Je mehr Nationalismus unsere politisch Verantwortlichen leitet, umso gefährdeter ist der Frieden für alle", sagte er am Donnerstag im internationalen Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag im Kölner Dom.

Giffey will Schließung von Salafisten-Moschee

Berlin (epd). Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey fordert in einem Brief an Berlins Innensenator Andreas Geisel (beide SPD), die Schließung der umstrittenen Al-Nur-Moschee voranzutreiben.

Kardinal Marx zieht Trennlinie zwischen Christen und AfD

Nürnberg/München (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht politische Grenzen zwischen der Partei AfD und Christen: "Grundsätzlich müssen wir jede Auseinandersetzung führen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz den "Nürnberger Nachrichten" in einem Interview für ihre Montagsausgabe.

Münsteraner Weihbischof mahnt zum Einsatz für Frieden

Münster (epd). Der Münsteraner Weihbischof Stefan Zekorn hat die Gläubigen zu friedenspolitischem Engagement aufgerufen. Es sei Aufgabe der Christen, "Wege für einen möglichst dauerhaften und umfassenden Frieden zu suchen und zu gehen", sagte er am Wochenende bei der Jahrestagung Entwicklungspolitik christlicher Eine-Welt-Gruppen in Münster.

Imam ruft Muslime zu mehr Engagement gegen Gewalt auf

Potsdam (epd). Der Imam und Religionswissenschaftler Kadir Sanci hat muslimische Gemeinden zu mehr Engagement gegen Extremismus und Gewalt aufgerufen. "Die Ablehnung der Gewalt aus religiösen Gründen muss eine viel lautere Stimme bekommen", sagte Sanci den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (Mittwoch).

Acht Religionen beten für den Frieden

Bremen (epd). Vertreter aus acht Religionen wollen am 15. Januar ab 16 Uhr im Bremer Rathaus für den Frieden beten. Darunter sind neben Jesiden, Aleviten, Bahai, Buddhisten und Christen auch Hinduisten, Muslime und Juden, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.

Themenheft "Auf dem Weg - Gerechtigkeit und Frieden" (2017)

Angeregt durch die Friedenskonsultation in Jamaika 2011 und die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan 2013, hat sich die Nordkirche auf ihrer Landessynode im September 2016 auf den Weg gemacht.

Mutlu fordert Imame zur Zusammenarbeit mit Polizei auf

Berlin (epd). Der Berliner Grünen-Politiker Özcan Mutlu hat die Oberhäupter von Moscheegemeinden zur Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden aufgefordert. "Wenn ein Imam merkt, dass jemand sich merkwürdig verhält und er sich radikalisiert, dann ist es auch die Pflicht der Geistlichen, dagegen etwas zu unternehmen", sagte Mutlu der "Bild"-Zeitung (Mittwoch).

Kritische Bestandsaufnahme zum Leitbild des gerechten Friedens

Was bewegen die christlichen Kirchen unter dem Leitbild des gerechten Friedens? Verantwortliche in Kirchen und Initiativen und Gruppen aus evangelischen Kirchen, der römisch-katholischen Kirche, den Freikirchen und den orthodoxen Kirchen, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen kooperieren, stellten auf einer Tagung in Hamburg diese selbstkritische Frage.