Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Bischof Kramer: "Wir leben in einer Weltstimmung des Egoismus"

Die Welt werde immer brutaler, auch durch den erstarkenden Rechtspopulismus, beklagt der EKD-Friedensbeauftragte. Dennoch wirbt er für das Leitbild des gerechten Friedens, auch mit Blick auf Israel. Militärisch sei der Nahostkonflikt nicht zu lösen.

Erzbischof Bentz kritisiert Siedlergewalt im Westjordanland

Nach einer Reise nach Israel blickt der Paderborner Erzbischof Bentz mit Sorge auf die Lage in Israel und Palästina. Er verurteilt die Siedlergewalt im Westjordanland und warnt vor der Abwanderung von Christen.

Landesbischof Kopp: Christen halten am Band des Friedens fest

Europäische Vertreterinnen und Vertreter des Lutherischen Weltbundes treffen sich seit Dienstag in Augsburg. Beim Auftaktgottesdienst in St. Anna mahnt der Landesbischof Christian Kopp, trotz Unterschieden am "Band des Friedens" festzuhalten.

Wilmer: Sudan ist eine vergessene Katastrophe

Fulda (epd). Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, hat an die Weltgemeinschaft appelliert, die Hunger- und Vertreibungskrise im Sudan nicht zu vergessen. Wilmer sprach von einer „vergessenen Katastrophe“ in dem ostafrikanischen Land. „Wir dürfen den Sudan nicht vergessen.

Kirchenbund VEM warnt vor Instrumentalisierung des Christentums

Christlicher Glaube darf nicht genutzt werden, um zu bestimmen, wer zu einer Nation gehört, betont der internationale Kirchenbund VEM. Der Aufsichtsrat warnt vor Instrumentalisierung des Glaubens durch die AfD und rechtspopulistische Akteure.