Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem TitelKriegsdienstverweigerung – So geht’s!auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

Evangelische Verbände: Recht auf Kriegsdienst-verweigerung in Gefahr

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisiert die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in Europas. Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gerate überall in Gefahr, erklärte EAK-Vorstandsmitglied Sabine Müller-Langsdorf am Freitag in Bonn.

Kirchenstelle berät wachsende Zahl von Kriegsdienst-verweigerern

Nürnberg (epd). Die Nachfrage nach Beratung zur Kriegsdienstverweigerung (KDV) bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern steigt. Ein Auslöser dafür ist der Ukraine-Krieg, weiß Claudia Kuchenbauer, seit 2005 Leiterin der in Nürnberg angesiedelten Arbeitsstelle kokon für konstruktive Konfliktbearbeitung.

Herr Pistorius, stoppen Sie die Rekrutierung von Jugendlichen als Soldaten der Bundeswehr!

Mit einem dringenden Appell richten sich mehr als 32.000 Bürgerinnen und Bürger, Organisationen der Zivilgesellschaft, Kirche und Gewerkschaften, Abgeordnete und Prominente an Verteidigungsminister Boris Pistorius und fordern ihn auf, das Rekrutierungsalter für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr auf 18 Jahre zu erhöhen, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen.

Internationale Kampagne zur Kriegsdienst-verweigerung

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) unterstützt die internationale Kampagne #RefuseWar. Mit der Kampagne soll zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) das Recht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit gestärkt werden, wie die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD am Dienstag in Bonn mitteilte.

Friedensorganisationen fordern Schutz von Kriegsdienstverweigerern

Offenbach (epd). Mehrere Friedenorganisationen fordern den Schutz ukrainischer Kriegsdienstverweigerer, die keinen gültigen Pass mehr haben. „Die Ukraine erkennt das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht an“, sagte Rudi Friedrich vom Verein Connection am Montag in Offenbach. Kriegsdienstverweigerung sei ein Menschenrecht, auch im Falle eines Krieges. Die Ukraine halte sich nicht daran.

Neues Mobilisierungsgesetz bedroht Zehntausende Ukrainer

Wiesbaden, Mainz (epd). Die Entscheidung der Ukraine, Männern im wehrpflichtigen Alter in den Konsulaten im Ausland keine Reisepässe mehr auszustellen, könnte Zehntausende Kriegsflüchtlinge in eine prekäre Lage bringen.