Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem TitelKriegsdienstverweigerung – So geht’s!auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

Friedensverbände: Kirche muss zu "Neuem Wehrdienst" beraten

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordern von der evangelischen Kirche den Aufbau von Beratungsangeboten für junge Menschen, die von der Bundesregierung zur „Neuen Wehrpflicht“ befragt werden.

„Neuer Wehrdienst“ in unsicheren Zeiten als Herausforderung für die Kirche

Angesichts der Vorschläge von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zu einem „Neuen Wehrdienst“ haben die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) im Vorfeld der kommenden EKD-Synode in Würzburg die evangelische Kirche aufgefordert, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen miteinander

Ukraine: Bischof befürchtet Einzug von Priestern zum Kriegsdienst

München (epd). Der römisch-katholische Bischof von Kiew-Schytomyr, Witalij Krywyzkyj, befürchtet nach Angaben von „Kirche in Not“, dass auch Priester zum Fronteinsatz im Ukraine-Krieg herangezogen werden könnten. „Die ukrainischen Behörden sind sehr säkular eingestellt.

Habeck: Grundpazifistische Haltung heute nicht mehr praxistauglich

Essen, Berlin (epd). Vizekanzler Robert Habeck sieht die Grünen auch angesichts der Befürwortung von Waffenlieferungen an die Ukraine als Friedenspartei. Die Bedingungen des Friedens hätten sich geändert, sagte Habeck in einem Podcast der Essener Funke Mediengruppe. In den 80er Jahren sei Frieden eher durch weniger Waffen möglich gewesen.

Kriegsdienst-verweigerung: Mehr Anfragen bei EKD-Beratungsstelle

Bonn/Berlin (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) verzeichnet einen wachsenden Beratungsbedarf unter jungen Menschen im wehrpflichtigen Alter. Im ersten Halbjahr 2024 habe es bereits über 250 Gespräche zum Thema Kriegsdienstverweigerung gegeben, teilte die Arbeitsgemeinschaft am Samstag nach Abschluss ihrer Jahrestagung in Berlin mit.

EAK wählt in Berlin neues Leitungsteam

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat bei ihrer Jahrestagung in Berlin-Spandau ihr Leitungsteam für die kommenden drei Jahre neu gewählt. Gleichzeitig wurde bei dem Treffen auch die wachsende Bedeutung einer Beratung für Menschen, die den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigern, unterstrichen.

Verein: Russische Kriegsdienstverweigerer erhalten kein Asyl

Offenbach (epd). Auch zwei Jahre nach der am 21. September 2022 vom russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärten Teilmobilmachung wird nach Angaben des Vereins Connection russischen Kriegsdienstverweigerern in aller Regel kein Asyl in Deutschland gewährt.

Hessens Heimatschutzregiment startet im Oktober

Die Bundeswehr hat für ihr neues Heimatschutzregiment viel mehr Bewerbungen erhalten, als Dienstposten vergeben werden. Unter den Interessierten sind einige, die den Wehrdienst zuvor verweigerten.

Krieg und Frieden heute (2024)

Im Rahmen der Tagung 60 Jahre Bausoldaten. Zeugnis - Zivilcourage - Diskriminierung vom 05.09. - 08.09.2024 in Neudietendorf diskutierte der EKD-Friedensbeauftragte Friedrich Kramer mit Ralf Haska, 2009 bis 2015 Pfarrer in Kyjiw.