Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Trauer über den Tod von zwei deutschen Soldaten in Mali

Berlin (epd). Auf den Tod zweier Bundeswehrsoldaten bei einem Hubschrauberabsturz in Mali haben der Bundespräsident und deutsche Politiker mit Bestürzung und Trauer reagiert. Während Vertreter der Koalition am Donnerstag den Einsatz in dem westafrikanischen Land verteidigten, forderte die Linkspartei den Abzug der Bundeswehr.

Cholera-Epidemie im Jemen wird immer schlimmer

Genf/Berlin (epd). Die Cholera-Epidemie im Jemen nimmt nach Angaben der Vereinten Nationen immer bedrohlichere Ausmaße an. Seit dem Ausbruch vor drei Monaten seien fast 1.900 Menschen an der Infektionskrankheit gestorben und 400.000 Verdachtsfälle erfasst worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf mit.

Präsidentin der Reformierten: Kirche hat Brückenfunktion in Syrien

Beirut/Hannover (epd). Nach Einschätzung der neuen Präsidentin der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, Najla Kassab, werden die Christen eine wichtige Rolle im Friedensprozess in Syrien spielen. "Die Kirche ist die Brücke zur Versöhnung in der Zukunft", sagte Kassab dem Evangelischen Pressedienst (epd).

AGDF kritisiert scharf U-Haft für Peter Steudtner in der Türkei

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für e

Zahl getöteter Zivilisten in Afghanistan nimmt weiter zu

Kabul/Genf (epd). In Afghanistan sind in der ersten Jahreshälfte mehr als 1.600 Zivilisten getötet worden. Die Gewalt gegen Unbeteiligte sei weiter extrem hoch, die Zahl der Selbstmordattentate nehme zu, erklärte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Montag in Kabul und Genf.

Deutsches Rotes Kreuz begrüßt UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen

Berlin (epd). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt den von mehr als 120 Staaten beschlossenen Vertrag über das Verbot von Atomwaffen. "Insbesondere mit Blick auf die Bestimmungen des humanitären Völkerrechts ist dieser Vertrag wegweisend", sagte DRK-Vizepräsident Volkmar Schön am Donnerstag in Berlin.

China schickt Truppen auf erste Überseebasis nach Dschibuti

Genf/Dschibuti (epd). China hat erstmals Soldaten auf einen ausländischen Stützpunkt entsandt. Ein Kriegsschiff mit Soldaten an Bord sei auf dem Weg ins ostafrikanische Dschibuti, berichteten staatliche chinesische Medien am Mittwoch. Dort sollen sie einen Stützpunkt eröffnen, von dem aus China nach eigenen Angaben humanitäre Hilfe und Blauhelmeinsätze im Rahmen der UN koordinieren will.

Nahost-Experte kritisiert Berichterstattung über Krisenregionen

Dortmund (epd). Der Publizist und Nahost-Experte Michael Lüders hat die Berichterstattung über den Krieg in Syrien und andere Konfliktregionen als undifferenziert kritisiert. Das Schema von Gut und Böse, in das Medien die Akteure und Beteiligten gerne einteilten, entspreche keineswegs der Realität, sagte der Politik- und Islamwissenschaftler am Dienstagabend in Dortmund.