Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Deutsche Verantwortung: "Gemeinsame Sicherheit"

In der Debatte um Deutschlands internationale Verantwortung sollte es auch darum gehen, nicht einer "Sicherheitslogik" zu folgen, sondern im Sinne einer "Friedenslogik" zu diskutieren und zu handeln. Für die aktuelle Krise in der Ukraine heißt dies: Die zentrale Rolle muss die OSZE spielen, und nicht die NATO.

Literaturempfehlung: Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren?

Der Band nimmt die internationale ökumenische Debatte über den gerechten Frieden und die internationale Schutzverantwortung auf und dokumentiert die Diskussionen über das Verhältnis beider Konzepte: Wie beeinflusst die Responsibility to Protect das Paradigma des gerechten Friedens? Wie kann der Kerngedanke der Prävention angesichts realer Schutzbedürfnisse umgesetzt werden?

Mehr friedenspolitische & solidarische Verantwortung in der Außenpolitik

Die Außenpolitik steht vor der Herausforderung, dass heute die überwiegende Zahl gewaltsam ausgetragener Konflikte innerhalb von Gesellschaften stattfindet, in denen kein gesellschaftlicher Grundkonsens besteht über die Natur des Staates, die Prinzipien von Herrschaft und die Regeln für ihre Ausübung sowie über die dafür erforderlichen Organe und Institutionen.

Just Policing – Idee, Konzept, Hintergründe

Just Policing – dieses Konzept ist gar nicht mehr so neu, es existiert schon seit über 10 Jahren, ist aber nie in der friedensethischen Debatte zentral gewesen oder auch eingehender diskutiert worden. Ein Blick in die Literatur ergibt ein ähnliches Bild. Von daher versteht sich mein Vortrag auch als eine erste Annäherung an das Thema.

"Just Policing" anstelle von militärischen Interventionen

Krieg soll nach Gottes Gebot nicht sein, betonte 1948 die Weltversammlung der Kirchen unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs. Doch angesichts von Terror, Bürgerkriegen oder humanen Katastrophen wird der Ruf nach militärischen Interventionen zum Schutz von Menschen wieder stärker. Es ist ein friedensethisches Dilemma zwischen Interventionsverbot und Schutzgebot, vor dem auch Christen stehen.

UN versorgen mehr notleidende Menschen in Syrien

Genf (epd). Die Vereinten Nationen melden Fortschritte bei der Versorgung notleidender Menschen in Syrien. Seit Beginn des Jahres hätten die UN und ihre Partnerorganisationen 560.000 Männer, Frauen und Kinder in schwer erreichbaren oder unsicheren Gebieten mit humanitären Gütern beliefert, teilte der UN-Sondergesandte für das Bürgerkriegsland, Staffan de Mistura, am Donnerstag in Genf mit.

Steigende Militärausgaben im Osten, sinkende im Westen

Stockholm/Bangkok (epd) Die weltweiten Ausgaben für Rüstung sind 2014 das dritte Jahr in Folge leicht gesunken. In einigen Regionen, etwa in Osteuropa und Russland, stiegen die Militäretatsallerdings, wie aus dem am Montag vorgestellten Jahresbericht des Stockholmer FriedensforschungsinstitutsSipri hervorgeht.

Responsibility to Rebuild

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet als humanitäre Hilfsorganisation in Notsituationen – dazu gehören auch Kriege und Bürgerkriege – humanitäre Hilfe. Diese Hilfe wird auf der Grundlage der humanitären Prinzipien geleistet.

Selig sind die Friedfertigen (2013)

2013 veröffentliche die EKD eine Stellungnahme der Kammer für öffentliche Verantwortung zum Einsatz in Afghanistan und den Aufgaben evangelischer Friedensethik.