Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Christen rufen zu Dialog im Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm auf

Genf/Seoul (epd). Südkoreas Christen haben an Präsident Moon Jae-In appelliert, einen Dialog mit Nordkorea zu suchen. Die eskalierende Krise um Nordkoreas Atomwaffenprogramm müsse auf diplomatischem Weg entschärft werden, heißt es in einem am Donnerstag in Seoul veröffentlichten Brief des Nationalen Kirchenrates von Südkorea.

Rotes Kreuz: Dutzende zivile Opfer bei Luftangriffen im Jemen

Genf (epd). Das Rote Kreuz ist alarmiert über Luftangriffe auf zivile Ziele im Konfliktland Jemen. Bei der jüngsten Serie von Attacken aus der Luft seien Dutzende Zivilisten verletzt und getötet worden, warnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz am Dienstag in Genf. 

Evangelischer Friedensbeauftragter fordert Ächtung von Atomwaffen

Bremen/Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms aus Bremen, hat die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Die Bundesregierung habe sich zwar nicht an den Verhandlungen bei den Vereinten Nationen beteiligt, erklärte Brahms am Freitag in Bonn.

UN wollen Waffenlieferungen an Terroristen unterbinden

New York/Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat will Waffenlieferungen an Terrorgruppen wie den "Islamischen Staat" entschlossener bekämpfen. Die Bewaffnung der Fanatiker mit Kriegsgerät stelle eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dar, erklärte das UN-Gremium am Mittwoch (Ortszeit) in New York. 

Ökumenische Trauerfeier für tote Soldaten

Fritzlar (epd). Mit einer ökumenischen Trauerfeier im St.-Petri-Dom zu Fritzlar von haben Staat und Kirchen von den beiden in Mali ums Leben gekommenen Soldaten Abschied genommen.

UN: Tausende Tote in Mossul unter Trümmern begraben

Genf (epd). Die aus der Gewalt von Islamisten befreite nordirakische Stadt Mossul gleicht laut Experten der Vereinten Nationen einem riesigen Schlachtfeld. Tausende Tote lägen unter den Trümmern der einstigen Millionen-Metropole begraben, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Freitag in Genf mit.  

Trauer über den Tod von zwei deutschen Soldaten in Mali

Berlin (epd). Auf den Tod zweier Bundeswehrsoldaten bei einem Hubschrauberabsturz in Mali haben der Bundespräsident und deutsche Politiker mit Bestürzung und Trauer reagiert. Während Vertreter der Koalition am Donnerstag den Einsatz in dem westafrikanischen Land verteidigten, forderte die Linkspartei den Abzug der Bundeswehr.

Cholera-Epidemie im Jemen wird immer schlimmer

Genf/Berlin (epd). Die Cholera-Epidemie im Jemen nimmt nach Angaben der Vereinten Nationen immer bedrohlichere Ausmaße an. Seit dem Ausbruch vor drei Monaten seien fast 1.900 Menschen an der Infektionskrankheit gestorben und 400.000 Verdachtsfälle erfasst worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf mit.