Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Sipri-Institut: Weltweite Waffenverkäufe nehmen wieder zu

Stockholm (epd). Internationale Rüstungsunternehmen verkaufen wieder mehr Waffen: Erstmals seit 2010 sind die Umsätze der 100 weltweit größten Rüstungsunternehmen gestiegen. Im vergangenen Jahr veräußerten die Waffenhersteller Rüstungsgüter und militärische Dienstleistungen im Wert von 374,8 Milliarden US-Dollar, wie das Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm mitteilte.

Anti-Atomwaffen-Kampagne mit Friedensnobelpreis ausgezeichnet

Oslo (epd). Die "Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen" (Ican) ist am Sonntag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.  Ican-Direktorin Beatrice Fihn und die Hiroshima-Überlebende Setsuko Thurlow nahmen den mit umgerechnet 945.000 Euro dotierten Preis bei einer feierlichen Zeremonie in Oslo entgegen.

Ican: Solange es Atomwaffen gibt, sind wir in Gefahr

Oslo (epd). Einen Tag vor der feierlichen Verleihung des Friedensnobelpreises hat die "Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen" (Ican) weitere internationale Unterstützung für nukleare Abrüstung angemahnt. Ican-Direktorin Beatrice Fihn sagte am Samstag in Oslo, solange es Atomwaffen gebe, sei die Menschheit in Gefahr.

Unicef warnt vor "Winter-Katastrophe" in Syrien

Berlin/Genf (epd). Das Kinderhilfswerk Unicef warnt vor einer humanitären Katastrophe im Winter in Syrien. Besonders die Lage der Kinder in dem von Bürgerkrieg zerrütteten Land sei so schlimm wie nie, sagte der Unicef-Regionaldirektor für den Mittleren Osten und Nordafrika, Geert Cappelaere, am Dienstag in Berlin.