Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Unicef beklagt tödliche Gefahren für Kinder im Jemen

Genf/Köln (epd). Im Bürgerkriegsland Jemen stirbt nach UN-Angaben alle zehn Minuten ein Kind an vermeidbaren Ursachen. Gewalt, Hunger und Krankheiten seien tödliche Gefahren für die Mädchen und Jungen im Jemen, sagte die Exekutivdirektorin des Kinderhilfswerks Unicef, Henrietta Fore, am Dienstag in Genf.

Hunderttausende Syrer fliehen wegen Angriffen aus Daraa-Provinz

Genf (epd). In Syrien fliehen nach Angaben der Vereinten Nationen Hunderttausende Menschen vor den eskalierenden Angriffen des Assad-Regimes auf die Rebellen-Provinz Daraa. Eine Vertreterin des Welternährungsprogramms (WFP) sprach am Dienstag in Genf von der größten Fluchtbewegung im Süden Syriens seit Beginn des Kriegs 2011. Sie sprach von 270.000 bis 330.000 Flüchtlingen in der Region.

Ökumene-Zentrum ruft zur Teilnahme an Aktionstag gegen Atomwaffen auf

Frankfurt a.M./Büchel (epd). Das Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und von Kurhessen-Waldeck hat dazu aufgerufen, für ein Verbot von Atomwaffen und den Umstieg auf eine "friedenslogische Außen- und Sicherheitspolitik" zu demonstrieren. Gemeinsam mit den "pax christi"-Diözesanverbänden Limburg und Mainz werden Vertreter des Zentrums am 7.

Brüchiger Pakt gegen die Bombe

Genf (epd). Peter Maurer hält sich normalerweise mit Warnungen zurück. Doch bei der Genfer Atomwaffenkonferenz schlug der Rot-Kreuz-Präsident Alarm: Die Menschheit sei heute mit einem erhöhten Atomkriegs-Risiko konfrontiert, sagte er. Die Politiker müssten den Einsatz der Massenvernichtungswaffen unter allen Umständen verhindern.

UN: Immer mehr Kinder leiden und sterben in Kriegen

Genf / New York (epd). Immer mehr Kinder leiden und sterben in den Kriegen rund um die Welt. Im vergangenen Jahr seien dabei 21.000 schwere Kinderrechtsverletzungen an Mädchen und Jungen registriert worden, erklärte die UN-Sonderbeauftragte, Virginia Gamba, in ihrem Bericht 2017 am Mittwoch in New York. Im Jahr 2016 seien es 15.500 solcher Verletzungen gewesen.

Religionsvertreter als Partner bei ziviler Konfliktlösung

Berlin (epd). Deutschland will in der internationalen Friedensarbeit neue Wege gehen und die Zusammenarbeit mit Religionsvertretern intensivieren. Auf Einladung des Auswärtigen Amts und des finnischen Außenministeriums debattieren noch bis Mittwoch rund 70 Religionsvertreter aus mehreren asiatischen Ländern in Berlin über die Friedensverantwortung der Religionen.

Konferenz über Religionsvertreter als Friedensstifter

Berlin (epd). Deutschland will in der internationalen Friedensarbeit neue Wege gehen und die Zusammenarbeit mit Religionsvertretern intensivieren. Auf Einladung des Auswärtigen Amts und des finnischen Außenministeriums debattieren noch bis Mittwoch rund 70 Religionsvertreter aus mehreren asiatischen Ländern in Berlin über die Friedensverantwortung der Religionen.