Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Deutschland nimmt gerettete Weißhelme auf

Berlin (epd). Deutschland wird acht der geretteten syrischen Weißhelme und ihre Familien aufnehmen. Das erklärten das Auswärtigen Amt und das Bundesinnenministerium am Sonntag gemeinsam in Berlin. Die Aufnahme, über die Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) entschieden habe, sei ein humanitärer Akt und erfolge nach Paragraph 22 Satz 2 des Aufenthaltsgesetzes.

Hunderttausende Syrer kehren in ihre Heimat zurück

Genf (epd). Rund 750.000 syrische Binnenflüchtlinge sind laut den UN in den ersten sechs Monaten 2018 in ihre Heimat zurückgekehrt. Weitere 13.000 Flüchtlinge seien aus dem Ausland in das Bürgerkriegsland Syrien zurückgekommen, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit.

Friedensinstitut begrüßt Ergebnisse vom Trump-Putin-Gipfel

Hamburg (epd). Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Uni Hamburg (IFSH) sieht das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin positiv. Von großer Bedeutung sei, dass sich beide Regierungen auf eine baldige Verlängerung des New Start-Abkommens einigen, sagte Wolfgang Zellner, Vize-Direktor des IFSH, am Dienstag in Hamburg.

Äthiopien und Eritrea beenden Krieg

Addis Abeba/Frankfurt a.M. (epd). Äthiopien und Eritrea haben am Montag einen 20 Jahre dauernden Krieg offiziell für beendet erklärt. Der eritreische Präsident Isaias Afewerki und der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed unterzeichneten am Montag eine entsprechende Vereinbarung, wie der äthiopische Informationsminister Yemane Meskel auf Twitter mitteilte.

Skepsis überwiegt bei neuen Friedensverhandlungen im Südsudan

Juba/Berlin (epd). Im Südsudan sitzen sich Regierung und Rebellen gegenüber, um über Frieden zu verhandeln - wieder einmal. Seit mehr als vier Jahren tobt in dem ostafrikanischen Land ein Bürgerkrieg, der laut den Vereinten Nationen eine der größten humanitären Krisen weltweit verursacht hat.

Kommunen hissen Flaggen gegen Atomwaffen

Hannover/Bremen (epd). Rund 270 "Bürgermeister für den Frieden" in Deutschland haben am Sonntag Flaggen gegen Atomwaffen gehisst und sich so für eine friedliche Welt eingesetzt. Auch in Niedersachsen und Bremen beteiligten sich Verwaltungschefs an der Aktion, wie das Bündnis "Mayors for Peace" mitteilte.

Schulen als Schlachtfeld

Brüssel (epd). Gesprengte Schulen, vom Kugelhagel durchlöcherte Universitäten: Immer häufiger werden Bildungseinrichtungen in bewaffneten Konflikten angegriffen. Dabei sind Schüler und Lehrer oftmals nicht zufällige Opfer, sondern werden von Terrorgruppen und Milizen gezielt als Angriffsziele ausgewählt. Und auch staatliche Truppen sind mancherorts wenig zimperlich.