Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Habeck: Grundpazifistische Haltung heute nicht mehr praxistauglich

Essen, Berlin (epd). Vizekanzler Robert Habeck sieht die Grünen auch angesichts der Befürwortung von Waffenlieferungen an die Ukraine als Friedenspartei. Die Bedingungen des Friedens hätten sich geändert, sagte Habeck in einem Podcast der Essener Funke Mediengruppe. In den 80er Jahren sei Frieden eher durch weniger Waffen möglich gewesen.

Friedensdialog betont Bedeutung der Kirchen bei Auseinandersetzung mit Rechtspoulismus

Angesichts eines wachsenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus wurde beim 3. Ökumenischen Friedensdialog in Osnabrück vor den Gefahren für den Frieden und die Gesellschaft in Deutschland und Europa gewarnt, aber auch die Rolle und die Bedeutung der Kirchen bei der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Kräften betont.

Gedanken zum Frieden (2024)

Als Vertreterinnen und Vertreter der Friedensarbeit in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg nehmen wir die verschärften Spannungen und Polarisierungen unmittelbar wahr, die seit dem Ausbruch des Ukrainekrieges und des Krieges im Nahen Osten unsere ganze nationale wie internationale Gesellschaft und darin natürlich auch unsere Kirchen betreffen.

Friedensdialog: Rechtspopulismus als Gefahr für den Frieden in Deutschland und Europa

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind keine neuen Phänomene in Europa. Doch die massiven Verunsicherungen durch die Krisenerfahrungen der vergangenen Jahre haben die Annäherung von rechtsextremen und konservativ-bürgerlichen Kräften beschleunigt, rechte Parteien sind zunehmend an europäischen Regierungen beteiligt oder führen diese sogar an.

Fehrs: Angriff am 7. Oktober rechtfertigt kein "Ja, aber"

Frankfurt a.M., Hamburg (epd). Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, stört die Relativierung des brutalen Angriffs der Hamas am 7. Oktober auf Israel. Der massive Terrorüberfall der Hamas sei ein beispielloser Angriff, sagte Fehrs dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sehr schnell habe es aber sprachliche Relativierungen gegeben.