Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Beirut/Hannover (epd). Nach Einschätzung der neuen Präsidentin der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, Najla Kassab, werden die Christen eine wichtige Rolle im Friedensprozess in Syrien spielen. "Die Kirche ist die Brücke zur Versöhnung in der Zukunft", sagte Kassab dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Die Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg. Sie ist Forum für Menschen aus aller Welt, über die Bedeutung der Reformation damals und heute nachzudenken. 16 Themenwochen sind geplant, bei denen gesellschaftlich brisante Fragen in Workshops, Podiumsdiskussionen, Gottesdiensten, Gesprächsrunden und innovativen Formaten miteinander verhandelt werden.
Berlin (epd). Der Bundestag hat am Donnerstagabend den Einsatz der Bundeswehr vor der libanesischen Küste verlängert. Das Mandat gilt damit ein Jahr länger bis Ende Juni 2018.
Aachen (epd). Das katholische Hilfswerk Misereor fordert zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni einen realistischen Blick der internationalen Politik auf die globale Flüchtlingskrise. Weltweit seien mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter fast 41 Millionen als Binnenvertriebene, erklärte das Werk für Entwicklungszusammenarbeit am Freitag in Aachen.
Berlin/Heidelberg (epd). Die Bereitschaft zur internationalen Zusammenarbeit schwindet, die Konkurrenz unter den Weltmächten nimmt zu: Wissenschaftler der fünf führenden Friedens- und Konfliktforschungsinstitute warnten am Dienstag vor der Aufrüstung der USA, Russlands und Chinas.
New York/Genf (epd). Kriege, Gewalt und Naturkatastrophen haben 2016 rund 31 Millionen Menschen innerhalb ihres eigenen Landes neu in die Flucht gezwungen. Jede Sekunde sei im vergangenen Jahr ein Mensch innerhalb seines Staates vertrieben worden, teilte der Norwegische Flüchtlingsrat am Montag in New York mit.
Das Thema Frieden sowie außen- und sicherheitspolitische Fragen werden eine zentrale Rolle auf dem kommenden Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin wie auch auf den Kirchentagen auf dem Weg spielen. Davon ist der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, überzeugt.
Vom "Kirchentag auf dem Weg" in Magdeburg in anderthalb Wochen soll ein Zeichen des Friedens ausgehen. Am 26. und 27. Mai werde im Rahmen der Friedenswerkstatt das "Magdeburger Friedensmanifest" entstehen, das "mutige Thesen für eine Friedenskirche und eine Friedensgesellschaft" beinhalten soll, teilte der Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD am Montag in Bonn mit.
Genf/London (epd). Um Sicherheit, Wiederaufbau und gute Regierungsführung sollte es bei der Konferenz gehen, die am Donnerstag in London über die Zukunft Somalias diskutierte. Doch ein Thema überschattete alles: Die Hungerkrise, derentwegen nach UN-Angaben 6,7 Millionen Somalier abhängig von Hilfslieferungen sind.
Ende Mai ist während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin der Friedenskreis Pankow Gastgeber für die Friedenswerkstatt, bei der 15 Friedensgruppen in 25 Veranstaltungen, Workshops, Kulturbeiträgen, Gebeten und Gottesdiensten zeigen wollen, dass Gewaltfreiheit und Versöhnung kraftvolle Alternativen zu Krieg und Gewalt sind.