Vor drei Jahren zogen die Nato-Verbündeten ihre Truppen aus Afghanistan ab. Nicht nur die Evakuierungsmission war chaotisch, auch der gesamte Einsatz war oft von einem Durcheinander unterschiedlicher Zuständigkeiten geprägt. Ein Rückblick.
Die Ukraine versucht seit Langem, wehrpflichtige Männer im Ausland zur Rückkehr zu bewegen. Läuft ihr Reisepass ab, müssen sie zurück in die Ukraine und dort die Wehrpflicht antreten. Die Bundesländer halten das für zumutbar.
Nach mehr als einem Jahr Krieg herrscht im Sudan eine der weltweit größten Hungerkrisen. Wegen der Kämpfe kommt Hilfe vielerorts nicht an. Nun sind neue Friedensgespräche geplant, doch Fachleute sind skeptisch.
Köln (epd). Eine Mehrheit der Deutschen (68 Prozent) spricht sich in einer Umfrage gegen eine zuletzt diskutierte militärische Unterstützung für Israels Armee im Nahostkrieg aus. Diese mehrheitliche Ablehnung zieht sich durch alle Parteianhängerschaften, wie der am Donnerstagabend veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab.
Leverkusen (epd). Das Netzwerk Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) ruft für Freitag (9. August) in Leverkusen zu einer Protestaktion wegen der Verwendung des Entlaubungsmittels Agent Orange im damaligen Vietnamkrieg auf. Der Protest findet einen Tag vor dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Agent Orange-Einsatzes in Vietnam statt, wie das Netzwerk am Donnerstag mitteilte.
Jerusalem, Frankfurt a.M. (epd). Trotz der angespannten Sicherheitslage fühlt sich der Vertreter der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Israel, Joachim Lenz, in Jerusalem persönlich sicher. „Ich glaube weiterhin, dass Jerusalem nicht im Fokus der Raketenangriffe ist“, sagte der Propst dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er nannte die Situation „surreal“.
Bonn/Hannover (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat zu mehr Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt aufgerufen.
München (epd). Der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle plädiert für eine militärische Unterstützung im Nahost-Konflikt, sollte Israel Deutschland darum bitten.
Berlin (epd). Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat eine glaubwürdige Abschreckungspolitik gegenüber Russland gefordert. „Heute Außenpolitik zu machen bedeutet zu erkennen: das Prinzip Hoffnung wird uns vor Putins Russland nicht schützen“, schreibt Baerbock in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“.