Bei den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah geraten auch die im Südlibanon stationierten Blauhelme immer wieder unter Beschuss. UN-Generalsekretär Guterres warnt: Solche Attacken können als Kriegsverbrechen gewertet werden.
Rom/Moskau (epd). Der päpstliche Sonderbeauftragte für den Frieden in der Ukraine, Kardinal Matteo Zuppi, ist am Montag nach Moskau gereist. Wie das Nachrichtenportal des Vatikans „Vaticannews“ am Montag berichtete, trifft Zuppi dort mit staatlichen Stellen zusammen.
Nach einem Marathonprozess soll in Uganda das Strafmaß gegen den ehemaligen LRA-Kommandeur Thomas Kwoyelo verkündet werden. Die Rebellengruppe terrorisierte lange den Norden des Landes. Anführer Joseph Kony ist weiter auf freiem Fuß.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr nach Japan. Mit Nihon Hidankyo wird ein Zusammenschluss von Überlebenden der Atomwaffenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki geehrt. Das Nobelkomitee rückt die Wahl auch ins Licht neuer atomarer Drohungen.
Er war ein Hoffnungsträger für Afroamerikaner: Der Pastor Martin Luther King erhielt 1964 für seinen gewaltfreien Widerstand gegen rassistische Diskriminierung den Friedensnobelpreis. Vier Jahre später wurde er ermordet.
Köln (epd). Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge in der Bevölkerung umstritten. 40 Prozent von ihnen bewerten sie als richtig, 45 Prozent als falsch, wie der am Donnerstagabend in Köln veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab. In den fünf ostdeutschen Bundesländern überwiege dabei mit 57 Prozent die Kritik.
Genf (epd). Die israelischen Streitkräfte haben nach UN-Angaben am Donnerstag im Libanon zwei Blauhelmsoldaten durch Beschuss verletzt. Ein Panzer Israels habe auf einen Beobachtungsturm des Hauptquartiers der Friedenstruppe Unifil in der Stadt Naqoura gefeuert, teilte die UN-Mission im Libanon auf der Internetplattform X mit.
Ein Jahr nach dem brutalen Hamas-Überfall auf Israel ist bundesweit an die Opfer erinnert worden. Das Gedenken stand im Zeichen des andauernden Krieges mit der Hamas und der Ausweitung des Nahost-Konflikts.
Rom (epd). Papst Franziskus hat sich am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel an die Katholiken im Nahen Osten gewandt. „Die Menschen wissen heute nicht, wie sie Frieden finden können, und wir Christen dürfen nicht müde werden, Gott darum zu bitten“, schreibt er in einem Brief an seine Glaubensbrüder und -schwestern, den der Vatikan am Montag veröffentlichte.
Frankfurt a.M., Hamburg (epd). Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, stört die Relativierung des brutalen Angriffs der Hamas am 7. Oktober auf Israel. Der massive Terrorüberfall der Hamas sei ein beispielloser Angriff, sagte Fehrs dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sehr schnell habe es aber sprachliche Relativierungen gegeben.