Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Friedrich Kramer, zeigt sich besorgt über den Beschuss Russlands durch die Ukraine mit weitreichenden US-Raketen. Er warnt vor Anschluss-Konflikten nach Verhandlungen.
Bonn (epd). Die Organisatoren der Ökumenischen Friedensdekade haben eine positive Bilanz der diesjährigen Aktionen gezogen. Vom 10. bis zum 20. November habe es bundesweit mehrere Tausend Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen gegeben, erklärte Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen Friedensdekade, am Donnerstag in Bonn.
Hannover (epd). Die Theologin Margot Käßmann blickt mit Besorgnis auf die Entscheidung der USA, der Ukraine den Einsatz weitreichender Raketen auf Ziele in Russland zu erlauben. „Das bedeutet eine weitere Eskalation des Krieges“, sagte die frühere hannoversche Landesbischöfin am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Frankfurt a.M. (epd). Der Konfliktforscher Jonas J. Driedger hält eine Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine als Folge der Lieferung von US-amerikanischen ATACMS-Raketen für unwahrscheinlich.
München/Genf (epd). Landminen, Blindgänger und Munitionsreste haben vergangenes Jahr laut dem sogenannten Landminen-Monitor Tausende Menschen verletzt oder getötet. Mindestens 5.757 Menschen seien Opfer der geächteten Sprengkörper geworden, teilte Handicap International Deutschland am Donnerstag in München mit.
Darmstadt (epd). Eine mangelnde Unterstützung für nach Deutschland geflüchtete Menschen, kritisiert der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung. Es brauche die Bereitschaft, schutzsuchende Menschen kennenzulernen und ihnen dabei zu helfen, in einem fremden Land zurechtzukommen, sagte Jung einer Mitteilung der EKHN zufolge am Dienstag in Darmstadt.
In einem Gesetzentwurf zur "Stärkung der Bundeswehr" sieht die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag eine Kooperationspflicht für Hochschulen mit der Bundeswehr vor. Auch Zivilklauseln will die Partei abschaffen.
Brüssel (epd). Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell wirbt für weitere Anstrengungen zu Frieden im Nahen Osten. „Wann immer sich eine Gelegenheit bietet, sollten wir über Frieden sprechen“, sagte Borrell am Montag nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.