Jerusalem, Genf (epd). Die UN befürchten eine weitere Verschlimmerung der Versorgungslage im Gaza-Streifen. Den Menschen drohe im Winter eine Hungersnot, falls der Konflikt nicht ende und humanitäre Hilfe nicht eine größere Zahl von Familien erreiche, warnten das Welternährungsprogramm (WFP) und 15 weitere UN-Organisationen und Partner am Donnerstag in Jerusalem.
Frankfurt a.M./Berlin (epd). Die Diakonie Katastrophenhilfe stockt ihre Hilfe für die vom Krieg betroffene Bevölkerung im Sudan auf. Die Mittel würden um 500.000 Euro auf insgesamt rund 1,5 Millionen Euro erhöht, teilte das evangelische Hilfswerk am Mittwoch in Berlin mit.
München (epd). Durch den Krieg im Nahen Osten wandern nach Beobachtung des katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ mehr junge Christen aus Israel und den palästinensischen Gebieten aus. „Viele junge Leute haben keine Hoffnung mehr.
Genf, Beirut (epd). Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon zwingt laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR immer mehr Menschen in die Flucht. Rund 1,2 Millionen Menschen seien innerhalb und außerhalb des Landes vertrieben, erklärte die UNHCR-Regionaldirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Rema Jamous Imseis, am Dienstag bei einer Videokonferenz.
Bei den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah geraten auch die im Südlibanon stationierten Blauhelme immer wieder unter Beschuss. UN-Generalsekretär Guterres warnt: Solche Attacken können als Kriegsverbrechen gewertet werden.
Rom/Moskau (epd). Der päpstliche Sonderbeauftragte für den Frieden in der Ukraine, Kardinal Matteo Zuppi, ist am Montag nach Moskau gereist. Wie das Nachrichtenportal des Vatikans „Vaticannews“ am Montag berichtete, trifft Zuppi dort mit staatlichen Stellen zusammen.
Nach einem Marathonprozess soll in Uganda das Strafmaß gegen den ehemaligen LRA-Kommandeur Thomas Kwoyelo verkündet werden. Die Rebellengruppe terrorisierte lange den Norden des Landes. Anführer Joseph Kony ist weiter auf freiem Fuß.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr nach Japan. Mit Nihon Hidankyo wird ein Zusammenschluss von Überlebenden der Atomwaffenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki geehrt. Das Nobelkomitee rückt die Wahl auch ins Licht neuer atomarer Drohungen.
Er war ein Hoffnungsträger für Afroamerikaner: Der Pastor Martin Luther King erhielt 1964 für seinen gewaltfreien Widerstand gegen rassistische Diskriminierung den Friedensnobelpreis. Vier Jahre später wurde er ermordet.
Köln (epd). Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge in der Bevölkerung umstritten. 40 Prozent von ihnen bewerten sie als richtig, 45 Prozent als falsch, wie der am Donnerstagabend in Köln veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab. In den fünf ostdeutschen Bundesländern überwiege dabei mit 57 Prozent die Kritik.