Bonn (epd). "Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden." Auf diesen 4. Artikel des Grundgesetzes haben sich Hunderttausende junger Leute berufen, um den Wehrdienst zu verweigern. Ein abgeschlossenes Kapitel, könnte man denken.
Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat einen Ausbau der zivilen Konfliktbearbeitung gefordert.
Mainz (epd). Die Ehefrau des inhaftierten ukrainischen Journalisten Ruslan Kotsaba hat an die deutsche Öffentlichkeit appelliert, sich für die Freilassung ihres Mannes starkzumachen. Nur öffentliche Aufmerksamkeit könne ihn vor einer langen Haftstrafe bewahren, sagte Uljana Kotsaba dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Mainz zum Auftakt einer Vortragsreise durch mehrere deutsche Städte.
Mainz (epd). Eigentlich kümmerte sich die Konditorin Uljana Kotsaba lieber um ihre Torten und um die beiden Kinder als um Politik. Doch seit die Ukraine-Krise das Leben ihrer Familie auf den Kopf gestellt hat, ist alles anders.
Berlin (epd). In der Diskussion um Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zeichnet sich eine Wende ab. Der neue Botschafter des arabischen Landes in Deutschland sagte dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe), Saudi-Arabien wolle keine Leopard-Kampfpanzer mehr von Deutschland kaufen. "Die klare Wahrheit ist, dass wir an dem Panzergeschäft nicht interessiert sind", sagte Botschafter Awwad S.
Berlin (epd). Zum Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele fordern Friedensaktivsten eine Umverteilung der Rüstungsausgaben. Nur durch Abrüstung könnten die Ziele, wie etwa der langfristige Erhalt der natürlichen Ressourcen oder die Schaffung von mehr Chancengleichheit, erreicht werden, erklärte das Internationale Friedensbüro IPB am Freitag in Berlin.
Bonn (epd). Die "Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden" kritisiert Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München gegen Journalisten und Friedensaktivisten wegen Berichten über illegale deutsche Waffenexporte nach Mexiko. "Kritische Stimmen dürfen nicht mundtot gemacht werden", betonte der Vorsitzende Horst Scheffler am Freitag in Bonn.
Genf (epd). Rund 960 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen 2014 und 2015 bei bewaffneten Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen in Konfliktländern ums Leben gekommen. Knapp 600 Attacken auf Krankenhäuser, Ambulanzen und andere Einrichtungen seien in dem Zeitraum bekannt geworden, teilte die Weltgesundheitsorganisation am Donnerstag in Genf mit.
Bonn (epd). Zum internationalen "Tag des Peacekeepers" am Sonntag (29. Mai) fordern Friedens- und Entwicklungsdienste eine stärkere Unterstützung von zivilgesellschaftlichem Engagement für den Frieden.
Aachen (epd). Der nigerianische Erzbischof Ignatius Kaigama sieht in seinem Land eine Annäherung zwischen Christen und Muslimen als Folge des gemeinsamen Kampfes gegen die islamistische Terrorgruppe Boko Haram.