Berlin (epd). Tausende Menschen sind am Wochenende deutschlandweit auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Fremdenhass zu setzen. Zu Menschenketten unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus für Menschenrechte und Vielfalt" hatte ein Bündnis von kirchlichen Organisationen, sozialen Vereinen und Wohlfahrtsorganisationen aufgerufen.
Brüssel (epd). Die katholischen Bischöfe in Europa verlangen von der Europäischen Union eine umfassende Friedenspolitik, die von der Abrüstung über die Förderung der Menschenrechte bis zur Klima- und Entwicklungspolitik reicht.
Berlin (epd). Am diesjährigen "Tag der Bundeswehr" haben Kinder in einer Kaserne in Baden-Württemberg an echten Waffen gespielt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zieht jetzt Konsequenzen aus dem Vorfall am Wochenende. In Stetten "ist trotz klarer Vorschriften ein bedauerlicher Fehler passiert", sagte von der Leyen dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland".
Berlin (epd). Knapp 40 Hilfsorganisationen, Verbände und religiöse Einrichtungen rufen dazu auf, mit Menschenketten in fünf deutschen Städten ein Zeichen für ein vielfältiges und tolerantes Zusammenleben in Deutschland zu setzen.
Stockholm (epd). Die Zahl der weltweiten Atomwaffen ist im vergangenen Jahr um etwa 450 gesunken. Zugleich aber werden die globalen Bestände modernisiert, wie aus einem am Montag verbreiteten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht.
Frankfurt a.M. (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink warnt vor dem leichtfertigen Einsatz militärischer Gewalt. Im Deutschlandradio Kultur sagte Rink am Sonntagmorgen, Gewalt könne nur "ultima ratio" sein und sei "nur für den Fall, dass alle anderen Formen der Vermittlung und Verständigung versagt haben" zulässig.
Ramstein (epd). Mit einer Menschenkette an der US-Militärbasis Ramstein haben am Samstagnachmittag rund 5.000 Friedensaktivisten gegen den amerikanischen Drohnenkrieg demonstriert. Der Einsatz von Kampfdrohnen, der auch viele zivile Opfer fordere, sei völkerrechtswidrig, sagte Reiner Braun von der bundesweiten Friedenskampagne "Stopp Ramstein: Kein US-Drohnenkrieg" in der pfälzischen Stadt.
Bonn (epd). Trotz der Aussetzung der Wehrpflicht sind Beratungsangebote für Kriegsdienstverweigerer nach Worten des evangelischen Friedensbeauftragten Renke Brahms weiter nötig.
Bonn (epd). Bundeswehrsoldaten, die den Kriegsdienst verweigern, sind nach Worten des EKD-Friedensbeauftragten Renke Brahms oft "Praktiken ausgesetzt, die Mobbing gleichen". In weiten Teilen der Truppe gelte Kriegsdienstverweigerung als vorgeschobener Grund, die Truppe zu verlassen, sagte der Theologe am Freitag in Bonn.