London (epd). Amnesty International hat eindringlich an die UN-Vollversammlung appelliert, das Blutvergießen in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo zu stoppen. Nach dem katastrophalen Versagen des UN-Sicherheitsrats müsse die Vollversammlung alles tun, um die endlosen Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu beenden, forderte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in London.
Berlin (epd). Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat angekündigt, Angriffe auf muslimische Einrichtungen künftig von anderen extremistischen Angriffen getrennt auszuweisen.
Berlin/Genf (epd). Die Bundesregierung und die UN haben zurückhaltend auf die russische Ankündigung einer humanitären Feuerpause für Aleppo reagiert. Die Einstellung der Kampfhandlungen in und über Aleppo für einige Stunden könne nur ein Anfang sein, erklärte Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag in Berlin.
Berlin/Genf (epd). Angesichts der Kämpfe um die nordirakische Millionen-Stadt Mossul sorgen sich Hilfsorganisationen und die Bundesregierung um den Schutz der Zivilbevölkerung. Helfer, die UN sowie die irakische Regierung seien bisher gut vorbereitet, um Flüchtlinge in der Region zu versorgen, allerdings könnten Probleme nicht ausgeschlossen werden.
Mossul (epd). Auf einmal geht alles sehr schnell. Zwei Jahre und drei Monate nach der Eroberung der irakischen Millionenstadt Mossul durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) steht das Ende ihrer Schreckensherrschaft bevor.
Dresden (epd). Mit einem Bürgerfest und Demonstrationen haben am Montag in Dresden mehrere tausend Menschen gegen die wöchentlichen "Pegida"-Aufzüge protestiert. Den Auftakt zu dem Fest vor der Dresdner Frauenkirche, zu dem Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) eingeladen hatte, bildete ein ökumenisches Friedensgebet.
Berlin (epd). Der Fall des Terrorverdächtigen Dschaber Al-Bakr hat es erneut vor Augen geführt: Offenbar in kurzer Zeit können sich junge Menschen radikalisieren und zum potenziellen Gewalttäter entwickeln - ohne dass es dafür zuvor erkennbare Anzeichen gibt. Radikalisierungstendenzen sind derzeit im gesamten politischen Spektrum zu beobachten.
Dresden (epd). Mit einer Kundgebung am Sonntag will die regierungs- und fremdenfeindliche "Pegida"-Bewegung in Dresden an ihr erstes öffentliches Auftreten vor zwei Jahren erinnern.
Den Haag (epd). Burundi kündigt als erstes Land die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof auf. Die Nationalversammlung in Bujumbura stimmte am Mittwoch mit großer Mehrheit für ein Gesetz zum Austritt des Landes, wie der französische Auslandssender RFI berichtete. Die Ankläger in Den Haag hatten im Frühjahr Vorermittlungen zu Gewalttaten in dem ostafrikanischen Land begonnen.
Berlin (epd). Bomben auf Krankenwagen: Im belagerten Ostteil der syrischen Stadt Aleppo sind nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" mindestens fünf Krankenwagen im vergangenen Monat bei Luftangriffen getroffen worden. Auch Fahrer und Ersthelfer seien verletzt worden. Derzeit seien nur noch elf Rettungsfahrzeuge einsatzfähig, erklärte die Nothilfeorganisation am Mittwoch in Berlin.