Kabul (epd). Angesichts der prekären Sicherheitslage in Afghanistan hat Ex-Präsident Hamid Karsai die rasche Einberufung einer Loya Jirga aus Stammesältesten und Vertretern wichtiger gesellschaftlicher Gruppen gefordert. Diese traditionelle Versammlung solle den Friedensprozess im Land wiederbeleben, erklärte Karsai nach Medienberichten vom Donnerstag.
Münster (epd). Zu einem "Religionsgipfel" lädt die Stadt Münster am Donnerstag rund 60 Vertreter von Religionsgemeinschaften und Konfessionen aus der Region bis ins Osnabrücker Land ein. Auf einem Empfang im Rathaus werde bei einer Lichterzeremonie je ein Vertreter ein Friedenslicht entzünden, kündigte die Stadt an. Thematisch dreht sich die Veranstaltung um Bildung.
Rangun/Frankfurt am Main (epd). In Myanmars früherer Hauptstadt Rangun sind Zehntausende Menschen zu einer interreligiösen Kundgebung zusammengekommen, um die Einheit des Landes zu beschwören. Wie lokale Medien am Mittwoch berichteten, nahmen daran am Dienstagabend Buddhisten, Christen, Muslime und Hindus teil.
Göttingen (epd). Anlässlich des internationalen Tags für seelische Gesundheit (10. Oktober) fordern Menschenrechtler mehr Hilfe für traumatisierte Menschen in Konfliktregionen.
Essen (epd). Gut 300 Friedensaktivisten haben nach Veranstalterangaben am Samstag in Essen für nukleare Abrüstung demonstriert. Der Protest richtete sich gegen eine Nato-Konferenz zum Thema Abschreckung in der kommenden Woche in der Ruhrgebietsstadt.
Berlin (epd). Zwei Stunden, nachdem das Nobelkomitee in Oslo bekanntgab, dass der Friedensnobelpreis in diesem Jahr an die Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) geht, stehen junge Menschen im Foyer der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin im Kreis, ein Glas Sekt in der Hand, und können es kaum fassen.
Bremen/Hannover (epd). Vertreter der evangelischen Kirche haben die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) begrüßt.
Oslo/Frankfurt a.M. (epd). Eine Entscheidung mit starkem politischem Signal: Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Das teilte das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo mit.
Bonn/Aachen (epd). Die Verbände der evangelischen Friedensarbeit haben sich "hocherfreut" über die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) geäußert.
Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, freut sich über die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN).