Rom (epd). UN und EU fordern angesichts einer steigenden Anzahl von Hungerkrisen zu verstärkter internationaler Zusammenarbeit bei der humanitären Hilfe auf.
Berlin (epd). Als Kirchliche Friedensarbeitr der Bundeswehr war der heutige FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober 2016 über mehrere Monate im afrikanischen Krisenland Mali im Einsatz. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) berichtet der evangelische Theologe von seinen Eindrücken.
Genf/London (epd). In Syrien spitzt sich die humanitäre Lage für Hunderttausende Zivilisten laut den Vereinten Nationen dramatisch zu. Die heftigen Kämpfe in den Gebieten Ost-Ghuta und Afrin hätten chaotische Massenfluchten erzwungen, warnten Hilfsorganisationen der UN am Dienstag in Genf.
Osnabrück (epd). Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat ein ehrenamtliches Modell für Imame in der Bundeswehr vorgeschlagen. "Imame für die rund 1.500 muslimischen Soldaten wären wünschenswert", sagte Bartels der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).
Berlin (epd). Die Regierungspläne zum künftigen Bundeswehreinsatz im gesamten Irak stoßen in der Opposition auf Ablehnung. Die FDP kritisierte in der ersten Lesung am Donnerstag im Bundestag eine mangelnde Klarheit im Mandatsentwurf. Die Linke kündigte ihr Nein an und hob die andauernden Spannungen in dem arabischen Land hervor. Die Grünen äußerten verfassungsrechtliche Bedenken.
Genf/Bamako (epd). Es war ein Routineeinsatz: Ein Kommando der UN-Militärmission in Mali (Minusma) patrouillierte Ende Februar auf der Straße von Boni nach Douentza. Weil Terroristen auf der Strecke im Zentrum des westafrikanischen Landes immer wieder Anschläge verüben, fuhren die Soldaten in einem Panzerfahrzeug. Doch das half ihnen nicht. Gegen 14 Uhr detonierte ein Sprengsatz.
Dresden/Leipzig/Frankfurt a.M. (epd). Nach der Abberufung des Dresdner Kabarettisten Uwe Steimle als Schirmherr der Ökumenischen Friedensdekade 2018 fordern mehrere Tausend Unterzeichner einer Online-Petition eine Entschuldigung der Organisatoren.
Stockholm (epd). Die Geschäfte globaler Rüstungshersteller gehen glänzend: So wuchs der weltweite Waffenhandel zwischen 2013 und 2017 um zehn Prozent im Vergleich zum Zeitraum von 2008 bis 2012, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag bekanntgab. Dies sei vor allem auf mehr Waffenlieferungen nach Asien und Ozeanien sowie in den Nahen Osten zurückzuführen.