Osnabrück/Hannover (epd). Katholische Friedensaktivisten der Bistümer Osnabrück, Hildesheim und Hamburg haben sich gegen eine Beteiligung niedersächsischer Unternehmen an Waffenexporten in Krisen- und Konfliktregionen ausgesprochen.
Genf (epd). Im Jemen werden immer mehr Zivilisten Opfer des blutigen Krieges. 237 Zivilisten seien im April getötet worden, weitere 238 verletzt, erklärte eine Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte am Freitag in Genf. Dies sei die höchste Zahl ziviler Opfer in diesem Jahr.
Münster (epd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf dem Katholikentag in Münster den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran als "schweren Einschnitt" für die internationale Zusammenarbeit bezeichnet. Die einseitige Aufkündigung sei ein "Grund großer Sorge", sagte sie am Freitag bei einer Podiumsdiskussion vor Tausenden Besuchern.
Aachen (epd). Der Aachener Friedenspreis ehrt in diesem Jahr Friedensarbeit in Kolumbien und Satireaktionen gegen Rüstungskonzerne und soziale Missstände. Die Auszeichnung geht an die kolumbianische Menschenrechts- und Entwicklungsorganisation "Concern Universal Colombia", wie die Friedenspreisinitiative am Dienstag in Aachen mitteilte.
Unterlüß/Kr. Celle/Düsseldorf (epd). Rüstungsexportgegner haben aus Protest gegen deutsche Waffenlieferungen an die Türkei am Dienstag für mehrere Stunden die Zufahrt zum Werk der Firma Rheinmetall in Unterlüß in der Lüneburger Heide blockiert. Das Unternehmen wolle in der Türkei eine Panzerfabrik bauen, teilten die Aktivisten mit.
Untermeitingen/Augsburg (epd). Der deutsche evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat die Bedeutung der Freiheit und Unabhängigkeit von Kirchliche Friedensarbeitrn betont.
Berlin/Düsseldorf (epd). Der Rüstungskonzern Rheinmetall steht bei Menschenrechtsgruppen wegen seiner Rolle in aktuellen militärischen Konflikten in der Kritik.
Berlin (epd). Der Berliner Bischof Markus Dröge sieht den zunehmenden Nationalismus in Europa als Bedrohung für den Frieden an. "Wer vor allem und zuerst an sich selbst denkt, ohne auch den Blick für die anderen zu haben, fördert nicht Frieden und Versöhnung", sagte Dröge am Samstag in Berlin im RBB-Hörfunk. Er sei besorgt über das Wiedererstarken nationalistischen Gedankengutes.
Genf (epd). Das Kinderhilfswerk Unicef hat die katastrophale Lage des Schulsystems im konfliktgeschüttelten Osten der Ukraine beklagt. Rund 200.000 Kinder müssten in einer von Gewalt dominierten Umwelt in die Schule gehen, erklärte Unicef am Freitag in Genf. Gefechte und Blindgänger bedrohten die Kinder.