Kabul (epd). In Afghanistan weckte eine von den Taliban verkündete Waffenruhe Hoffnung auf einen neuen Friedensprozess. In einem außergewöhnlichen Schritt hatten die aufständischen Islamisten Samstag eine dreitägige Waffenruhe angekündigt, wie afghanische Medien berichteten. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Konfliktes 2001, dass die Taliban eine Kampfpause ausgerufen haben.
Wunstorf/Reg. Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat angesichts der weltweiten Gewalt an die Hoffnung auf Frieden und Freiheit für alle Menschen erinnert.
Frankfurt a.M. (epd). Der Maschinenethiker Oliver Bendel zeigt sich von der Entscheidung von Google, künftig keine Künstliche Intelligenz für Waffen und Überwachungssysteme einzusetzen, positiv überrascht. "Ich finde diese Entscheidung zunächst einmal richtig.
Dresden (epd). Mit einem Mahnwache wollen Christen am Samstag gegen den "Tag der Bundeswehr" in Dresden demonstrieren. Die Aktion vor dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr richte sich gegen "den Volksfestcharakter" der Bundeswehr-Veranstaltung, teilte das Ökumenische Informationszentrum am Freitag in Dresden mit. Die Initiatoren kritisierten auch die "Anwerbung Minderjähriger".
Bad Herrenalb (epd). Von der Bundesregierung erwartet der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, eine beschränkende Rüstungsexportpolitik.
Kalletal (epd). Die Lippische Landeskirche kritisiert die Beschränkungen beim Familiennachzug für Flüchtlinge sowie die geplanten Anker-Zentren. In einem am Freitag von der Landessynode in Kalletal verabschiedeten Beschluss wird die Rücknahme der Beschränkungen des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz gefordert.
Erfurt (epd). Die für den Samstag geplante Präsentation der Bundeswehr auf dem Erfurter Domplatz stößt bei vielen evangelischen Christen der Landeshauptstadt auf deutliche Kritik. Man finde es unpassend, Panzer und anderes militärisches Gerät mit Waffen als "Streichelzoo" zu verniedlichen, sagte Senior des Kirchenkreises Erfurt, Matthias Rein, am Mittwoch in der Landeshauptstadt.
Genf (epd). Der Südsudan ist nach UN-Angaben das gefährlichste Land für humanitäre Helfer weltweit. Seit Beginn des Bürgerkriegs vor viereinhalb Jahren seien 100 Mitarbeiter humanitärer Organisationen im Südsudan getötet worden, erklärte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock am Montag in Genf. Zudem würden Helfer überfallen, verletzt und ausgeraubt. Entführungen seien an der Tagesordnung.
Karlsruhe/Berlin (epd). Ein am Pfingstmontag in Baden gestarteter Staffellauf für Frieden ist am Samstag in Berlin-Mitte zu Ende gegangen. Seit dem 21. Mai hatten Spaziergänger, Jogger, Marathonläufer und Radfahrer mehr als 1.000 Kilometer zurückgelegt, um gegen Rüstungsexporte zu demonstrieren, teilten die Organisatoren zum Abschluss mit.