Genf (epd). Peter Maurer hält sich normalerweise mit Warnungen zurück. Doch bei der Genfer Atomwaffenkonferenz schlug der Rot-Kreuz-Präsident Alarm: Die Menschheit sei heute mit einem erhöhten Atomkriegs-Risiko konfrontiert, sagte er. Die Politiker müssten den Einsatz der Massenvernichtungswaffen unter allen Umständen verhindern.
Genf / New York (epd). Immer mehr Kinder leiden und sterben in den Kriegen rund um die Welt. Im vergangenen Jahr seien dabei 21.000 schwere Kinderrechtsverletzungen an Mädchen und Jungen registriert worden, erklärte die UN-Sonderbeauftragte, Virginia Gamba, in ihrem Bericht 2017 am Mittwoch in New York. Im Jahr 2016 seien es 15.500 solcher Verletzungen gewesen.
Stuttgart (epd). Die ehemalige hannoversche Landesbischöfin und frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, sieht in deutschen Waffenlieferungen eine Ursache für die wachsende Zahl von Flüchtlingen.
Genf/Den Haag (epd). Eine Reihe von Staaten will die Chemiewaffen-Konvention verschärfen. Wer diese Waffen einsetzt, soll künftig leichter zur Rechenschaft gezogen werden können. Das sieht ein Antrag Großbritanniens vor, über den eine zweitägige Sonderkonferenz der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) seit Dienstag in Den Haag berät.
Büchel (epd). Friedensorganisationen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland rufen auf, sich am Wochenende an der Protestaktion der Kampagne "Krieg beginnt hier" vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel zu beteiligen.
Berlin (epd). Die Ausfuhr von Rüstungsgütern ist im vergangenen Jahr insgesamt leicht zurückgegangen. Steigerungen gab es aber bei Genehmigungen für die Ausfuhr von Waffen und Ausrüstung in Länder außerhalb der Europäischen Union und des Nato-Verteidigungsbündnisses. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht 2017 hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss.
Berlin (epd). Deutschland will in der internationalen Friedensarbeit neue Wege gehen und die Zusammenarbeit mit Religionsvertretern intensivieren. Auf Einladung des Auswärtigen Amts und des finnischen Außenministeriums debattieren noch bis Mittwoch rund 70 Religionsvertreter aus mehreren asiatischen Ländern in Berlin über die Friedensverantwortung der Religionen.
Berlin (epd). Deutschland will in der internationalen Friedensarbeit neue Wege gehen und die Zusammenarbeit mit Religionsvertretern intensivieren. Auf Einladung des Auswärtigen Amts und des finnischen Außenministeriums debattieren noch bis Mittwoch rund 70 Religionsvertreter aus mehreren asiatischen Ländern in Berlin über die Friedensverantwortung der Religionen.
Stockholm (epd). Friedensforscher sehen die Welt noch weit entfernt von einer atomaren Abrüstung. Zwar habe sich die Anzahl der Nuklearsprengköpfe weiter verringert, doch das Tempo bleibe langsam, erklärte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag. Gleichzeitig seien alle neun Atommächte dabei, ihre Arsenale zu erweitern und technisch aufzurüsten.