Zuletzt war er der Sekretär des verstorbenen Papstes Benedikt, nun ist er Vatikan-Botschafter im Baltikum: Georg Gänswein erklärt, was die Menschen dort bewegt.
Im Januar 1956 traten die ersten Bundeswehr-Freiwilligen ihren Dienst an. Warum die Wiederbewaffnung damals heftig umstritten war, erläutert der Potsdamer Bundeswehr-Historiker Martin Rink.
Im November legte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine neue Friedensdenkschrift vor. Der Berliner Bischof Stäblein hält einen Dienst an der Waffe für friedensethisch gerechtfertigt.
Am 1. Januar tritt das neue Wehrdienstgesetz in Kraft. Es setzt bei der Rekrutierung von Soldaten zunächst auf Freiwilligkeit. Der CDU-Politiker Röwekamp hat Zweifel, ob sich damit die Personalziele der Bundeswehr erreichen lassen.
Berlin (epd). Das Ignorieren der neuen Vorschriften zum Wehrdienst kann teuer werden. Wenn ein junger Mann der Verpflichtung zum Ausfüllen des Fragebogens nicht nachkommt oder dabei falsche Angaben macht, kann eine Geldbuße bis 1.000 Euro die Folge sein, wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte.
Nach dem Anschlag in Sydney ruft der rheinische Präses Latzel zu Solidarität mit Juden in Deutschland auf. Für Kritik jüdischer Verbände an kirchlichen Nahost-Erklärungen hat der evangelische Theologe Verständnis. Hier sei große Sensibilität nötig.
Der Anschlag in Australien zeigt für den Paderborner Erzbischof Bentz, dass Juden weltweit bedroht sind. Dem Antisemitismus müsse daher noch entschiedener entgegengetreten werden. Christen hätten eine besondere Verantwortung.
Der Bundesrat hat die Wehrdienstreform gebilligt. Ab Januar 2026 müssen junge Männer verpflichtend einen Fragebogen ausfüllen. Zudem sollen sie gemustert werden - der Dienst bleibt aber vorerst freiwillig.