Angesichts zahlreicher Krisen und Kriege rüsten Staaten weltweit auf, die Umsätze der Rüstungskonzerne sind auf einem Rekordhoch. Papst Leo XIV. warnt in seiner Friedensbotschaft vor dieser Entwicklung.
Die weltweiten Konflikte nehmen zu und haben laut einer Sicherheitsbilanz ein neues Hoch erreicht. Aus mehreren lange schwelenden Konflikten sind inzwischen Kriege geworden, analysiert ein Karlsruher Unternehmen.
Die Kirchen halten Rüstungsexporte an die Ukraine für legitim. Die allgemeine Neuausrichtung der Waffenausfuhrpolitik finden sie aber falsch - und die Rücknahme der eingeschränkten Rüstungslieferungen an Israel verfrüht.
Baden-Württembergs Landesregierung will der Bundeswehr mehr Freiheiten bei Bauvorhaben geben. Das Militär soll von landesrechtlichen Vorschriften befreit werden. Der Ministerrat hat dazu einen Gesetzentwurf verabschiedet.
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, der frühere Gesundheitsminister Hermann Gröhe, fordert einen Ausbau des Bevölkerungsschutzes im Fall von Krisen und Katastrophen. Gesamtverteidigung bestehe nicht nur aus militärischer Verteidigung.
Die deutschen Rüstungsexporte sind im ersten Halbjahr 2025 um mehr als die Hälfte eingebrochen. Hauptgrund ist der drastische Rückgang bei Lieferungen an die Ukraine. Zugleich stiegen die Exporte nach Israel.
Ein "Recht auf Freiwilligendienste" hat die badische Diakonie-Chefin Sabine Jung gefordert. Diese sollten als Alternative zum Wehrdienst aufgebaut und finanziell attraktiver werden.
Das Hin und Her in den Ukraine-Verhandlungen ist nach den Worten des Politologen Thomas Müller-Färber Ausdruck eines Richtungsstreits innerhalb der US-Regierung. Den Europäern drohe eine Situation wie vor dem Zweiten Weltkrieg.
Ein Jahr nach dem Zusammenbruch des Assad-Regimes ist die Sicherheitslage in Syrien weiter instabil. Damit fehlen nach Auffassung von Hilfsorganisationen wichtige Grundvoraussetzungen für eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge.
Die UN wollen trotz knapper Kassen 2026 möglichst viele Menschen in Not erreichen. Die Opfer von Kriegen, Klimakatastrophen, Erdbeben, Epidemien und Ernteausfällen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.