Frankfurt a.M. (epd). Vor 65 Jahren, am 22. Februar 1957, unterzeichneten Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bundesregierung den Kirchliche Friedensarbeitvertrag. Zu den Unterzeichnern gehörten für die EKD deren damaliger Ratsvorsitzender, Bischof Otto Dibelius, und für die Bundesregierung der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU).
Bonn (epd). Der evangelische Friedensbeauftragte Friedrich Kramer hat die Beteiligten am Russland-Ukraine-Konflikt aufgefordert, eine Friedenslösung zu finden und von einer Politik der Drohungen und Machtdemonstrationen wegzukommen.
Frankfurt a.M. (epd). Petro Bokanov ist tief besorgt über die Lage in seiner Heimat. „Wir nehmen die Situation an den Grenzen der Ukraine sehr ernst und bitten alle unsere Verbündeten, uns zur Seite zu stehen“, sagt der Priester der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde Frankfurt am Main und Mannheim. „Gott der Große, der Eine, rette die Ukraine für uns!“
Augsburg (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat an die Bundesregierung appelliert, an ihrem Kurs festzuhalten, keine deutschen Waffen in die Ukraine zu liefern. „Unsere Kirche unterstützt die Regierung darin, keine Waffen in die Ukraine zu liefern“, sagte Kurschus der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag).
Bad Bergzabern (epd). Der Vorsitzende des Arbeitskreises Ukraine-Pfalz der pfälzischen Landeskirche, Rudi Job, hat mit Blick auf einen drohenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine eine neue deutsche Ostpolitik gefordert.
Köln/Berlin (epd). „Kinder dürfen niemals zu Soldatinnen und Soldaten gemacht werden“, sagte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, am Freitag in Köln. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) warnte vor den Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf die Kinder. Schulschließungen in Krisenländern hätten dramatische Folgen.
Düsseldorf (epd). Menschenrechtler und Hilfsorganisationen dringen zum „Red Hand Day“ am 12. Februar auf den Schutz von Kindern in Kriegen und Konflikten.
Osnabrück, Berlin (epd). Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD) hat die Praxis der Bundeswehr kritisiert, weiterhin auch minderjährige Rekruten einzustellen. Die UN-Kinderrechtskonvention setze ein Mindestalter von 18 Jahren für den Dienst in den Streitkräften fest, sagte Högl der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag).
Berlin (epd). Die Einsätze der Bundeswehr im Südsudan und die Beteiligung deutscher Streitkräfte an der Nato-Mission „Sea Guardian“ im Mittelmeer sollen verlängert werden. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch in Berlin entsprechende Mandatsverlängerungen auf den Weg, über die noch der Bundestag entscheiden muss. Beide Mandate sollen bis zum 31. März 2023 fortgelten.
Bremen (epd). In der Ukraine-Krise muss nach Auffassung des Friedensbeauftragten der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Jasper von Legat, alles für eine Deeskalation getan werden.