Friedensaktivisten aus Israel und Palästina wollen die an den Rand gedrängte Idee einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten wiederbeleben. Am Donnerstag präsentierten sie ihre Vorstellungen in Berlin.
Eine Umfrage bei den Kliniken zeigt: Fast alle würden im Falle der Rückkehr zum Zivildienst die jungen Männer beschäftigen - aber nur, wenn der Staat den Löwenanteil der Personalkosten trägt.
Friedensaktivisten aus Israel und Palästina wollen die an den Rand gedrängte Idee einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten wiederbeleben. Dafür kamen sie zu einer ersten Konsultation im niedersächsischen Loccum zusammen.
Die Ärztevereinigung IPPNW wirft der EKD-Friedensdenkschrift vor, friedenspolitisch zu kurz zu greifen: Statt konsequenter Abrüstung setze sie zu sehr auf Sicherheitslogik und lasse nukleare Abschreckung als ethisch vertretbar erscheinen.
Seit vier Jahren dauert der russische Angriffskrieg in der Ukraine an, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ruft anlässlich des Jahrestages zum Friedensgebet auf.
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, beklagt eine zu hohe Zahl von Todesopfern unter zivilen Helfern in Kriegen. Dies sei ein unhaltbarer Zustand, humanitäres Völkerrecht müsse wieder durchgesetzt werden.
"Gegen Null" sind die Chancen der evangelischen Kirche, dass ihre neue Friedensdenkschrift bei einem breiten Publikum ankommt, sagt der Kommunikationswissenschaftler Gerhard Vowe. Diese sei ein "Monolog", ein wirklicher Austausch sei unerwünscht.
Bisher können in Deutschland nur Männer verpflichtet werden, einen Dienst beim Militär oder im sozialen Bereich zu leisten. Die Frauen in der CDU fordern nun, dass auch junge Frauen den neuen Wehrdienst-Fragebogen ausfüllen müssen.
Die neue Friedensdenkschrift der evangelischen Kirche eröffnet nach Ansicht der Pfälzer Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst "Diskussionsräume": Für den richtigen Weg zum Frieden gebe es keine eindeutige Antwort.
Der EKD-Friedensbeauftragte Kramer warnt vor dem neuen "Friedensrat": Das von US-Präsident Donald Trump vorgestellte Gremium untergräbt nach seiner Ansicht die Vereinten Nationen und setze statt auf Gerechtigkeit auf Macht, Geld und Einfluss.