Seit fast 70 Jahren demonstrieren in der Bundesrepublik zu Ostern viele Menschen für den Frieden. Auch 2026 sind rund 100 Aktionen geplant. Im Mittelpunkt der Proteste stehen die aktuellen Kriege, Aufrüstung und eine Rückkehr zur Wehrpflicht.
Russland hat laut einer UN-Untersuchungskommission systematisch Kinder aus besetzten Gebieten in der Ukraine verschleppt. Der Weltkirchenrat verurteilte dies als unvereinbar mit dem Völkerrecht, der Moral und christlichen Werten.
Am 24. März 1976 putschte sich das argentinische Militär an die Macht. Die Ablehnung der Diktatur ist seit Jahrzehnten gesellschaftlicher Konsens. Das versucht die aktuelle Regierung zu ändern.
Rastatt (epd). Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ruft zum Gebet für die Opfer des Kriegs im Iran und im Libanon auf. Sie sei entsetzt über die Folgen des Kriegs für die Zivilbevölkerung und erkläre sich solidarisch mit den Betroffenen und deren Angehörigen, erklärte die ACK nach ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstagabend in Rastatt.
Keine Eltern, kein Zuhause, keine Identität: Nach 1945 irrten zehntausende sogenannte "Wolfskinder" durch Osteuropa. Acht Jahrzehnte nach dem Hungerwinter 1945/46 rückt ihr Schicksal neu in den Fokus, etwa auf der Leipziger Buchmesse.
Viele Menschen in Deutschland teilen rassistische und biologistische Vorurteile über bestimmte Gruppen, wie eine Studie zeigt. Das Forschungsteam spricht von einer hartnäckigen Verfestigung solcher Einstellungen.
Explodierende Preise, Bomben aus Pakistan, eingeschränkte Einfuhren aus dem Iran: Immer mehr Menschen in Afghanistan wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit nehmen sollen.
Die Friedensbewegung der DDR hat Erfurts Regionalbischöfin früh geprägt. Im November vertritt Friederike Spengler die Ökumenische Friedensdekade als Botschafterin.
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat entschieden, dass Hochschulen nicht zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr verpflichtet werden dürfen. Das Klägerbündnis sieht darin einen Teilerfolg - es will die Bundeswehr auch nicht an Schulen haben.
Hamburg/Berlin (epd). Der Brigadegeneral a.D. Klaus Wittmann (79) kritisiert die religiöse Aufladung des Iran-Kriegs durch das Umfeld von US-Präsident Donald Trump als problematisch und politisch motiviert.