Mit der Friedensdenkschrift der EKD befasst sich ein Friedenskongress. Referenten sind unter anderem der EKD-Friedensbeauftragte Kramer und die frühere "Brot für die Welt"-Chefin Füllkrug-Weitzel.
Der ukrainische Priester Yurii Chornii betreut im Uniklinikum Lübeck verwundete Soldaten aus seinem Heimatland. Der vierjährige Einsatz an der Front habe die Menschen sehr verändert, sagt er. Viele Soldaten hätten den Bezug zur Realität verloren.
Seit Januar hat die Bundeswehr gut 40.000 Fragebögen für den freiwilligen Wehrdienst an 18-Jährige verschickt. Der parlamentarische Staatssekretär Sebastian Hartmann ist zuversichtlich, dass sich genügend Freiwillige finden.
Ab Freitag geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz wieder um sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Dringend müsse auch über einen Stopp der nuklearen Aufrüstung gesprochen werden, fordern Friedensdienste.
Auch in Russland wird Religion missbraucht, um Krieg zu führen. Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx kritisiert den russischen Patriarchen als Häretiker und sagt: "Wir besitzen die Wahrheit nicht."
Am 12. Februar wird der "Red Hand Day" als Zeichen gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten begangen. Im vergangenen Jahr gab es mehr als 7.400 dokumentierte Rekrutierungen von Jungen und Mädchen.
Seit 2003 bietet die Universität Magdeburg einen Studiengang "Friedens- und Konfliktforschung" an. Durch eine Förderung konnte das Friedensstudium nun bis mindestens 2034 abgesichert werden.
Der Krieg in der Ukraine dauert fast vier Jahre. Die Bloggerin Kate Bohuslavska aus Charkiw berichtet in den sozialen Medien von ihrem Alltag, der durch Minusgrade und Bombenangriffe immer härter wird. Flucht ist für sie aber keine Option.
Bonn (epd). Ein Aktionsbündnis aus Friedensgruppen, Hilfsorganisationen und kirchlichen Verbänden hat die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate angekündigten Rüstungskooperationen kritisiert.