Internationales Friedensstudium bis 2034 gesichert
Seit 2003 bietet die Universität Magdeburg einen Studiengang "Friedens- und Konfliktforschung" an. Durch eine Förderung konnte das Friedensstudium nun bis mindestens 2034 abgesichert werden.
Magdeburg (epd). Die Universität Magdeburg hat ihr internationales Friedensstudium bis 2034 mit Bundesmitteln gesichert. Der Masterstudiengang „Peace and Conflict Studies“ (deutsch: „Friedens- und Konfliktforschung“) werde mit 1,5 Millionen Euro aus dem Helmut-Schmidt-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert, teilte die Otto-von-Guericke-Universität am Mittwoch in Magdeburg mit.
Das Studium bereite unter anderem künftige Fach- und Führungskräfte aus dem Globalen Süden auf berufliche Aufgaben „nach den Prinzipien guter Regierungsführung vor“, sagte eine Sprecherin. Der Schwerpunkt des zweijährigen Master-Studiums läge auf der kritischen Analyse von Konfliktursachen und auf lösungsorientierter Politikentwicklung. Die DAAD-Förderung ermöglicht bis 2034 pro Jahrgang jeweils acht Stipendien für ausländische Studierende sowie zusätzliche Mittel für Veranstaltungen.
Internationale Konfliktlösungsansätze
Der Magdeburger Studiengang wurde erstmals 2003 aufgenommen. Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, Steuerungs- und Regelungssysteme von Organisationen und staatlichen Verwaltungen in ihren Herkunftsländern aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig würden deutsche Studierende durch neue Einsichten und Perspektiven von Konfliktlösungsansätzen aus aller Welt profitieren.