Genf (epd). Eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) besucht noch bis zum 12. Mai die Ukraine. Dabei sollen die Beziehungen zu Kirchen und religiösen Organisationen erneuert werden, teilte der Weltkirchenrat am Mittwoch in Genf zum Beginn des Besuchs mit. Zugleich sollen Wege für einen gerechten Frieden in der Ukraine erkundet werden.
Hamburg, Münster (epd). Der Moskauer Patriarch Kyrill I. unterstützt den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukraine nach Einschätzung der Osteuropa-Expertin Regina Elsner nicht nur, um Repressionen abzuwenden. In vielem von dem, was Kyrill sage, müsse er gar nicht so weit gehen, wie er es tue, sagte die katholische Theologin der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“.
Straßburg (epd). Für den früheren Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU) spielen die Kirchen eine große Rolle für Frieden und Versöhnung. Das christliche Gebot des Vergebens und Aufeinanderzugehens sei wegweisend bei der deutsch-französischen Versöhnung gewesen, sagte der CDU-Politiker dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Stuttgart/Bietigheim (epd). Der stärkste Impuls des Christentums für den Frieden liegt dem württembergischen Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl zufolge im Engagement einzelner Christen.
Genf (epd). Der Konflikt im Sudan zwingt laut den UN immer mehr Menschen zur Flucht. Über 700.000 Frauen, Kinder und Männer seien seit Mitte April innerhalb des Sudans vor den Kämpfen zwischen Armee und Milizionären geflohen, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Dienstag bei einer Videokonferenz in Genf.
Aachen/Freiburg (epd). Das katholische Entwicklungswerk Misereor fordert von der Bundesregierung mehr finanzielle Unterstützung für zivile Friedens-Lösungen.
Seit Mitte April bekämpfen sich im Sudan die Armee und die paramilitärischen "Rapid Support Forces". Noch ist daraus kein Stellvertreterkrieg wie etwa im Jemen geworden. Doch beide Konfliktparteien unterhalten Beziehungen zu Regionalmächten.
Landsberg (epd). Zum G7-Gipfel, der am 19. Mai in Hiroshima beginnt, haben sich die Ärzte und Ärztinnen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) der Regionalgruppe Landsberg in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewandt.
In der Romanfigur Maria sucht Helen M. Sand Antworten auf das Schweigen der Großeltern über die beiden letzten Kriegsjahre 1944 und 1945 in Süddeutschland. Der Erstlingsroman zeigt, wie der Glaube durch ein schweres Schicksal trägt.
Stuttgart (epd). In einer Erklärung vom Samstag verurteilt der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart den Krieg Russlands gegen die Ukraine als „Verbrechen an der Menschheit“ und ruft alle Entscheidungsträger auf, „vom Frieden her zu denken“. Es sei die Verantwortung der Staaten und Völker, dieser Gewalt Einhalt zu gebieten, so die Erklärung weiter.