München (epd). Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine und in Europa braucht es eine tiefgreifende politische und gesellschaftliche Transformation Russlands, ist sich Andriy Mykhaleyko, Privatdozent am Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, sicher.
Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat mehr Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und der Ukraine gefordert.
Nairobi (epd). Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) wirft den Konfliktparteien im Sudan den Einsatz schwerer Waffen in Wohngebieten vor.
Berlin (epd). Der Pfarrer an der Garnisonkirche in Potsdam, Jan Kingreen, ist der neue Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Die Kirchenleitung habe dessen Berufung einstimmig bestätigt, teilte die EKBO am Mittwoch in Berlin mit. Der Berliner Bischof hatte den Theologen bei der Landessynode für das Amt vorgeschlagen.
Berlin (epd). An die von den Nationalsozialisten verfolgten Zeugen Jehovas soll nach dem Willen von SPD, Union, Grünen und FDP im Bundestag künftig ein Denkmal in Berlin erinnern. Dies fordert ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen, der Freitag nächster Woche im Parlament beraten werden soll.
Karlsruhe/Stuttgart (epd). Vertreterinnen und Vertreter von 25 Friedensorganisationen haben in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz neue Nuklear-Abrüstungsverhandlungen auf dem G7-Gipfel in Hiroshima gefordert. Der G7-Gipfel vom 19. bis 21.
Das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Mali soll ein weiteres Jahr verlängert werden - ein letztes, wie die Bundesregierung betont. Beschlossen ist damit eigentlich der Abzug aus dem Land. Deutschland will sich in der Region aber weiter engagieren.
Kitzingen (epd). Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sieht trotz des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine keine Notwendigkeit für steigende Rüstungsausgaben in Nato-Ländern.
Auch nach der Verlängerung einer fragilen Waffenruhe wurden am Freitag Gefechte aus dem Sudan gemeldet. Die humanitäre Hilfe für die Bevölkerung wird durch die Kämpfe massiv erschwert.
Die Kämpfe im Sudan haben eine humanitäre Krise ausgelöst, unter der laut Hilfswerken vor allem Kinder leiden. Die diplomatischen Bemühungen für eine Lösung des Konflikts dauern an.