Frankfurt a.M. (epd). Russische Männer, die nicht im Ukraine-Krieg kämpfen wollen, haben unverändert kaum Möglichkeiten, sich nach Westeuropa abzusetzen. Die russische „Bewegung der Kriegsdienstverweigerer“ hat an die EU-Staaten appelliert, Wege zur legalen Einreise zu schaffen.
Frankfurt a.M. (epd). Vor der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin haben Vertreter von 30 Organisationen aus Europa zum Schutz von Kriegsdienstverweigerern aus Russland, Belarus und der Ukraine aufgerufen. Der Protest am Montag war Teil einer bundesweiten Aktionswoche zum internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerer, wie die Organisatoren mitteilten.
Potsdam (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Jan Kingreen, fordert zum Schutz von Kriegsdienstverweigerern aus Russland, Belarus und der Ukraine auf. Menschen, die sich im Kriegsfall direkt oder indirekt an Kriegsverbrechen beteiligen müssten, stehe Asyl zu, betonte er am Montag auf Twitter.
Bonn (epd). Ein Bündnis von Friedens- und Entwicklungsorganisationen appelliert an die Bundesregierung, mehr Mittel für den Zivilen Friedensdienst bereitzustellen. Die zivile Konfliktbearbeitung benötige 1.000 zusätzliche Fachkräfte, 200 Millionen Euro Jahresbudget und einen jährlichen Mittelzuwachs von 20 Millionen Euro, erklärte das Konsortium Ziviler Friedensdienst am Montag in Bonn.
München (epd). Der Weltkirchenrat will die wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zerstrittenen orthodoxen Kirchen aus der Ukraine und Russland zeitnah an einen Runden Tisch bekommen.
Hohe Auszeichnung für das ukrainische Volk und dessen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. In Aachen wurde ihm der Internationale Karlspreis überreicht. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich für die Einheit Europas einsetzen.
Die russische Aggression hat den Gegensatz zwischen den zwei orthodoxen Kirchen in der Ukraine verschärft. Nun haben beide Seiten Gesprächsbereitschaft signalisiert.
Nach vier Wochen Konflikt flüchten unaufhörlich Menschen innerhalb des Sudans und über die Grenzen. Die rivalisierenden Parteien einigten sich nun darauf, humanitäre Hilfe zu ermöglichen und die Zivilbevölkerung zu schützen.
Berlin (epd). Bei der Evakuierungsaktion aus Afghanistan im Sommer 2021 sind nach Angaben eines Zeugen im Bundestags-Untersuchungsausschuss aus ungeklärten Gründen nur wenige afghanische Ortskräfte der Bundeswehr ausgeflogen worden.
Berlin (epd). Der Bundeswehreinsatz in Mali ist nach Worten von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nicht mehr sinnvoll. Der Minister sagte am Mittwoch im Bundestag, in dem westafrikanischen Land seien die Voraussetzungen für die Fortführung der Mission in der bestehenden Form nicht mehr gegeben.