Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung auch für US-Soldaten bestätigen

Die Verhandlung über den Asylantrag des US-Soldaten André Shepherd vor dem Verwaltungsgericht in München bietet nach Ansicht der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden die Chance, das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung auch für US-Soldaten in Deutschland zu bestätigen.

Trauerfeier für gefallene jüdische Soldaten des Ersten Weltkriegs

München (epd). An die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten erinnert die Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern am Volkstrauertag (13. November) mit einer Trauerfeier und Kranzniederlegung auf dem Neuen Israelitischen Friedhof.

"Manche möchten lieber sterben"

München/Verdun (epd). Die anfängliche Kriegseuphorie des Münchner Malers Franz Marc war schnell verflogen. Von einem Krieg hatte er sich eigentlich eine heilende Wirkung für ein "krankes Europa" erhofft.

EAK: Buch „Friede sei...“ als Impuls für die Friedensarbeit vor Ort

Rechtzeitig zum Beginn der ökumenischen Friedensdekade hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) das Buch „Friede sei!“ veröffentlicht mit Fotos und Texten von Friedhelm Schneider, als Impulse aus der internationalen Friedensarbeit und als interessante Anregung für die Friedensarbeit vor Ort.

Bildungsstätte will Flüchtlinge als Konfliktvermittler ausbilden

Wustrow/Kr. Lüchow-Dannenberg (epd). Flüchtlinge können sich jetzt in einem Seminar zu Konfliktvermittlern ausbilden lassen. Die Bildungs- und Begegnungsstätte "Kurve Wustrow" im niedersächsischen Wendland lädt dazu gemeinsam mit der hannoverschen Landeskirche ab dem 2. Dezember ein, wie ein Kirchensprecher mitteilte.

Bürgerinitiative protestiert gegen Militärnutzung der Heide

Haldensleben (epd). Die Bürgerinitiative Offene Heide demonstriert am Sonntag mit dem 281. Friedensweg weiter für eine zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Da an diesem Tag auch die Ökumenische Friedensdekade unter dem Motto "Kriegsspuren" beginnt, soll es zum Auftakt auch Worte aus der Kirche geben, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.

EKD-Friedensbeauftragter: Das Schweigen durchbrechen auf dem Weg zum Frieden

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, sieht im Gebet eine gute Chance, das Schweigen über die Spuren des Krieges zu durchbrechen. „Schweigen ist wahrscheinlich die tiefste Spur, die Kriege in uns und unseren Gesellschaften hinterlassen“, betont Brahms, der auch der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche ist.

Erzbischof Woelki würdigt Einsatz von Zivilisten für Frieden

Köln (epd). Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat mehr Anerkennung für die zahlreichen Zivilisten gefordert, die sich in Krisengebieten gegen Krieg und Ungerechtigkeiten einsetzen. Überall auf der Welt gebe es Menschen, die sich nicht mit der grausamen Realität abfinden wollten, sagte Woelki am Sonntag im Domradio.