Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

GKKE fordert neues Rüstungsexportkontrollgesetz

Die GKKE fordert ein neues Gesetz zur Rüstungsexportkontrolle. Dies haben die beiden Vorsitzenden der GKKE bei der Vorstellung ihres 20. Rüstungsexportberichtes in der Bundespresse- konferenz besonders betont.

Scharfe Kritik an deutschen Rüstungsexporten

Berlin (epd). Angesichts der Zunahme deutscher Waffenausfuhren fordern die beiden großen Kirchen ein neues Gesetz zur Rüstungsexportkontrolle. Man brauche eine Revision der gesetzlichen Grundlagen, sagte der evangelische Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Martin Dutzmann, am Montag in Berlin.

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge

Frankfurt a.M. (epd). Beschimpfungen und Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Unterkünften - Berichte der Organisation Open Doors darüber haben dieses Jahr Aufsehen erregt. Die Behörden und Kirchen sind generell gegen eine getrennte Unterbringung nach Religion. Anders ist es in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung Rotenburg an der Fulda. Zwei ehemalige Bewohner erzählen, warum.

UN-Kommissar: 2016 war katastrophales Jahr für Menschenrechte

Genf (epd). Die Menschenrechte sind laut dem zuständigen Hochkommissar der Vereinten Nationen weltweit in Gefahr wie nie zuvor. "Ein nie dagewesener Druck bedroht das einzigartige Regelwerk zum Schutz der Menschenrechte, das nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde", warnte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad Al Hussein, am Freitag in Genf.

Aleppo: Weltkirchenrat fordert UN zum Handeln auf

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die Vereinten Nationen aufgefordert, das Leiden der Menschen in der syrischen Stadt Aleppo sofort zu beenden. Der UN-Sicherheitsrat müsse die humanitäre Versorgung der verzweifelten Menschen in der umkämpften Stadt sicherstellen, verlangte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Olav Fykse Tveit, am Montag in Genf.

UN: Lage in Aleppo schlimmste auf der Welt

Genf/New York (epd). Die humanitäre Lage in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo ist den UN zufolge schlimmer als irgendwo sonst auf der Welt. Die mehr als 400.000 Flüchtlinge im Westen Aleppos bräuchten umgehend Hilfe, sagte der UN-Berater für die humanitäre Lage in Syrien, Jan Egeland, am Donnerstag in Genf.

Overbeck: Religionen sollen sich auf Friedenspotenzial besinnen

Bochum (epd). Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck fordert eine stärkere "Rückbesinnung der Religionen auf ihr konstruktives und friedensstiftendes Potential". Man müsse dem Eindruck entgegentreten, dass von Religion grundsätzlich Gewalt ausgehe, sagte er am Mittwochabend laut Redemanuskript bei einem Vortag in Bochum.

UN-Nothilfekoordinator warnt vor "riesigem Friedhof Ost-Aleppo"

New York/Genf (epd). Die umkämpfte Rebellenhochburg Ost-Aleppo droht laut dem UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien zu einem "riesigen Friedhof" zu werden. Alleine am Mittwoch seien etliche Menschen bei einem Luftangriff auf den belagerten Teil der syrischen Stadt getötet worden, berichtete O'Brien dem UN-Sicherheitsrat in New York.