Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bundesregierung will Militär-Einsatz im Südsudan verlängern

Berlin (epd). Die Einsätze der Bundeswehr im Südsudan und die Beteiligung deutscher Streitkräfte an der Nato-Mission „Sea Guardian“ im Mittelmeer sollen verlängert werden. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch in Berlin entsprechende Mandatsverlängerungen auf den Weg, über die noch der Bundestag entscheiden muss. Beide Mandate sollen bis zum 31. März 2023 fortgelten.

Reformierte Kirche lehnt Waffenlieferungen in die Ukraine ab

Hannover, Leer (epd). Der Reformierte Bund hat sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. „Europa droht in eine Situation zu geraten, in der ein Krieg in den Bereich des Möglichen rückt“, teilte der Dachverband der reformierten Kirchen in Deutschland am Montag in Hannover mit.

Zweifel am Bundeswehreinsatz in Mali wachsen

Essen, Berlin (epd). Die Zukunft der Bundeswehrmission in Mali wird immer ungewisser. Nach Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äußerte nun auch Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) Zweifel an dem Einsatz in dem westafrikanischen Krisenland.

Käßmann: Kirchen können zwischen Russland und der Ukraine vermitteln

Hannover (epd). Angesichts der Kriegsgefahr zwischen Russland und der Ukraine ruft die hannoversche Theologin Margot Käßmann die Kirchen zu Vermittlungsbemühungen auf. „Jetzt sollte die Stunde der Kirchen schlagen! Sie haben Einfluss auf die politisch Handelnden“, schreibt Käßmann in einer Kolumne für die „Bild am Sonntag“.

Friedensfreunde aus Russland und Ukraine fordern Ende der Eskalation

Offenbach (epd). Russische und ukrainische Friedensaktivisten fordern ein Ende der Eskalation an der russisch-ukrainischen Grenze. Sie wenden sich in Aufrufen gegen die weitere Zuspitzung der Lage, wie der Verein „Connection“ zur Unterstützung von Kriegsverweigerern am Freitag in Offenbach mitteilte.

UN: Mehr als 20.000 Menschen in West-Äthiopien fliehen vor Gewalt

Genf (epd). Im Westen Äthiopiens haben laut dem Hilfswerk UNHCR schwere Kämpfe eine große Fluchtbewegung ausgelöst. Mehr als 20.000 Menschen seien vor der Gewalt zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Gruppen geflohen, teilte UNHCR-Sprecher Boris Cheshirkov am Freitag in Genf mit.