Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Mali: Warum Europa verliert

Nairobi (epd). Nach zunehmenden Konflikten mit der malischen Militärregierung ziehen Frankreich und europäische Partnerländer ihre Truppen aus dem westafrikanischen Krisenstaat ab. Das trifft zunächst nicht die deutschen Soldaten, die an der UN-Mission Minusma und dem europäischen Ausbildungseinsatz EUTM beteiligt sind.

Mali: Ungewisse Zukunft für die Bundeswehr nach dem Abzug Frankreichs

Paris (epd). Das angekündigte Ende der französischen Militärmission in Mali wirft auch Fragen für die Zukunft des Bundeswehreinsatzes in dem westafrikanischen Land auf. Laut Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) ist die Präsenz der französischen Truppen für die Sicherheit der an der UN-Blauhelmmission Minusma beteiligten Bundeswehrsoldaten wichtig.

Mali: Warum Europa verliert

Nairobi (epd). Die Übergangsregierung in Mali hat die für Februar angekündigten Wahlen verschoben und russische Soldaten ins Land geholt. In Deutschland wird die Beteiligung der Bundeswehr an einer UN- und einer EU-Mission zunehmend in Frage gestellt. Beide Mandate laufen im Mai aus. Fragen und Antworten zur aktuellen Lage in Mali:

Friedensbeauftragter ruft zu Friedensgebeten auf

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Friedrich Kramer, hofft weiterhin auf eine friedliche Lösung des Russland-Ukraine-Konfliktes. Gleichzeitig ruft er aber auch die Kirchengemeinden im Land zu weiteren Friedensgebeten auf. „Die Gefahr eines Krieges zwischen Russland und der Ukraine bewegt viele Menschen und erfüllt sie mit Sorge.

"Putins Militäraufmarsch" bedroht ganz Europa

Frankfurt a.M. (epd). Petro Bokanov ist tief besorgt über die Lage in seiner Heimat. „Wir nehmen die Situation an den Grenzen der Ukraine sehr ernst und bitten alle unsere Verbündeten, uns zur Seite zu stehen“, sagt der Priester der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde Frankfurt am Main und Mannheim. „Gott der Große, der Eine, rette die Ukraine für uns!“

EKD-Ratsvorsitzende warnt vor Waffenlieferungen an die Ukraine

Augsburg (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat an die Bundesregierung appelliert, an ihrem Kurs festzuhalten, keine deutschen Waffen in die Ukraine zu liefern. „Unsere Kirche unterstützt die Regierung darin, keine Waffen in die Ukraine zu liefern“, sagte Kurschus der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag).

Theologe: Verhandeln und keine Waffen für die Ukraine

Bad Bergzabern (epd). Der Vorsitzende des Arbeitskreises Ukraine-Pfalz der pfälzischen Landeskirche, Rudi Job, hat mit Blick auf einen drohenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine eine neue deutsche Ostpolitik gefordert.