Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Guinea-Bissau: Sorge nach weiterem Umsturzversuch in Westafrika

Frankfurt a.M. (epd). Nach einem gescheiterten Umsturzversuch im westafrikanischen Guinea-Bissau herrscht international Sorge über eine weitere Destabilisierung der Region. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), bei der Guinea-Bissau Mitglied ist, forderte am Mittwoch ein Ende aller gewaltsamen Auseinandersetzungen und die Einhaltung von Recht und Ordnung.

Ein Jahr nach dem Putsch: Proteste in Myanmar gegen die Militärjunta

Frankfurt a.M./Yangon (epd). Zum Jahrestag des Putsches in Myanmar am Dienstag haben Oppositionelle zu Protesten gegen das Militärregime aufgerufen. Landesweit schlossen sich Menschen einem „stillen Streik“ an, wie das Nachrichtenportal „Myanmar Now“ berichtete. Fotos in den sozialen Netzwerken zeigten leere Straßen und geschlossene Geschäfte.

Afrikanische Union schließt Burkina Faso nach Militärputsch aus

Frankfurt a.M. (epd). Die Afrikanische Union (AU) hat Burkina Faso nach dem Militärputsch ausgeschlossen. Das westafrikanische Land dürfe nicht mehr an den Aktivitäten des Bündnisses teilnehmen, bis die verfassungsmäßige Ordnung wiederhergestellt sei, teilte der Friedens- und Sicherheitsrat der AU am Montag auf Twitter mit. Das Militär in Burkina Faso hatte am 24.

Kämpfen um zu leben

Frankfurt a.M./Yangon (epd). Sie flüchten in den Dschungel, verbergen sich in Höhlen oder versuchen, sich nach Indien und Thailand zu retten: Hunderttausende Menschen in Myanmar wurden in den vergangenen zwölf Monaten vertrieben, nachdem sich das Militär in dem südostasiatischen Land an die Macht geputscht hatte.

Bundestag verlängert Anti-IS-Mandat der Bundeswehr um neun Monate

Berlin (epd). Die Bundeswehr beteiligt sich auch weiterhin am internationalen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf der arabischen Halbinsel. Der Bundestag verabschiedete am Freitag in Berlin eine Verlängerung des Anti-IS-Mandats um neun Monate, bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Weiterhin können demnach maximal 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden.

Burkina Faso: EU verlangt sofortige Freilassung von Präsident Kaboré

Brüssel (epd). Die EU hat von den Putschisten in Burkina Faso die sofortige Freilassung von Präsident Roch Marc Christian Kaboré und aller sonstigen illegal Festgenommenen gefordert. Wenn die verfassungsmäßige Ordnung nicht wiederhergestellt werde, habe dies „sofortige Konsequenzen für unsere Partnerschaft mit dem Land“, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Mittwoch in Brüssel.

Rotes Kreuz liefert nach langer Pause Hilfe in Hauptstadt von Tigray

Genf (epd). Das Rote Kreuz hat zum ersten Mal seit September medizinische Güter in die Hauptstadt der umkämpften Region Tigray in Äthiopien geliefert. Ein Flugzeug mit den dringend benötigten Medikamenten und Instrumenten sei am Mittwoch in Mekelle gelandet, teilte das IKRK in Adis Abeba mit.

Internationale Kritik nach dem Militärputsch in Burkina Faso

Frankfurt a.M./Ouagadougou (epd). Der Militärputsch in Burkina Faso ist international verurteilt worden. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, verlangte am Dienstag in Genf die sofortige Freilassung des festgenommenen Präsidenten Roch Marc Christian Kaboré und anderer Regierungsmitglieder. Auch die Bundesregierung rief zur Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung auf.

Deutschland verlangt von Assad Ende von Folter und Tötungen

Genf (epd). Deutschland und andere westliche Länder haben bei den Vereinten Nationen von Syriens Assad-Regierung ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen verlangt. Syriens Behörden müssten sofort und vollständig außergerichtliche Tötungen, Folter, willkürliche Festnahmen und Verschleppungen beenden, erklärte die deutsche Botschafterin bei den UN, Katharina Stasch, am Montag in Genf.